EVENTS & MESSEN8. Juni 2018

Everywhere-Initiative: Visa rollt sein Start-up-Programm für FinTechs in Deutschland aus

peshkov / Bigstock

Anlässlich der NOAH Conference, die diese Woche in Berlin stattfand, hat Visa angekündigt, seine Everywhere-Initiative erstmals mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum zu starten, um neue digitale Bezahlformen jenseits der Plastikkarte weiter voranzutreiben. Die Initiative ist Teil des FinTech-Programms von Visa. Dieses soll europäischen FinTechs den Zugang zum weltweiten Netzwerk von Visa vereinfachen und beschleunigen, um ihr Geschäft auszubauen und neue Kundenerlebnisse zu schaffen.

Die Teilnehmer können Preisgelder in Gesamthöhe von 50.000 Euro gewinnen, die beiden Gewinner der jeweiligen Challenge erhalten je 25.000 Euro. Sie haben außerdem die Chance, Teil eines Förderprogramms zu werden. Bei diesem unterstützt Visa die Gewinner dabei, neue Lösungen zu pilotieren. Die Start-ups profitieren dabei von Mentoren aus dem Visa-Führungsteam und bekommen Zugang zu den Visa-Technologien und -APIs.

Wir wollen das Bezahlen im Alltag weiter vereinfachen. Deshalb fördern wir neue Lösungen, die das Verbrauchererlebnis verbessern. Mit Visas Everywhere Initiative engagieren wir uns in der Start-up-Community. Wir freuen uns auf spannende Ideen rund um das Bezahlen und auf die Zusammenarbeit mit neuen Partnern und talentierten Unternehmern. Mithilfe der Visa Developer Platform ermöglichen wir Zugang zu unseren APIs, um Ideen mit uns und unserem Netzwerk weiterzuentwickeln.“

Albrecht Kiel, Regional Managing Director Central Europe Visa

Wahl zwischen Kundeninteraktion und Zukunftstechnologien als Thema

Bis zum 20. August 2018 sind teilnahmeberechtigte Start-ups aus Europa eingeladen, ihre Lösungen für den deutschsprachigen Raum einzureichen. Dabei können sich die Start-ups für folgende Challenges bewerben:

• „Daily Customer Experience in Payments Challenge“ – Wie können digitale Technologien die Kundenzufriedenheit beim Bezahlen im Alltag verbessern?
Das Bezahlen muss reibungslos ablaufen. Wenn Verbraucher einkaufen, wollen sie nicht darüber nachdenken, wie und ob Bezahllösungen funktionieren. Sie erwarten, dass diese funktionieren und dabei einfach, schnell und sicher sind. Der Fokus dieser Challenge liegt darauf, das Verbrauchererlebnis beim Einkaufserlebnis in Offline-, Online- oder Omnichannel-Umgebungen zu optimieren, das Bezahlen vor, nach oder auf Reisen zu verbessern oder entsprechende positive Kundenerlebnisse im Bereich Banking zu schaffen.

„Future Ecosystem for Payments Challenge“ – Wie können künftige Technologien durch Verknüpfung zum digitalen Bezahlen neue Anwendungsfelder für Verbraucher schaffen?
Neue, aber für viele Verbraucher noch nicht alltägliche Technologien wie beispielsweise das Internet of Things (IoT) können durch die Anbindung an digitale Bezahlsysteme die Basis für innovative, massentaugliche Anwendungen sein. Die Challenge zielt darauf ab, existierende Technologiepotenziale weiterzudenken, um gänzlich neue Umgebungen für das Bezahlen zu erschließen. Diese sollen Verbrauchern einen Mehrwert bieten. Einreichungen können sich zum Beispiel auf das IoT, Smart Cities, Machine-to-Machine-Interaktion, vernetzte Fahrzeuge oder andere Mobilitätskonzepte beziehen, sind aber nicht auf diese Bereiche beschränkt.

Präsentation vor einer Jury, Finale im September

Nach dem Bewerbungsschluss am 20. August 2018 wird Visa bis zu fünf Finalisten aus beiden Kategorien auswählen und die Stellvertreter jedes Unternehmens einladen, die ihre Ideen vor einer Jury präsentieren sollen. Das Finale findet am 19. September 2018 in Frankfurt statt, am darauffolgenden Tag werden die Gewinner bekanntgegeben.

2015 wurde die Visa’s-Everywhere-Initiative erstmals in den USA gestartet. Das Programm entwickelte sich schnell zu einem globalen Programm mit mehr als 2.100 teilnehmenden Start-ups, die insgesamt mehr als 2 Milliarden Dollar an Kapital eingesammelt und mehr als 10 Pilotprojekte ins Leben gerufen haben. 131 Finalisten und 36 Gewinner wurden bisher gekürt. Das Programm wird auf fünf Kontinenten in 40 Ländern durchgeführt. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Microsite von Visatw

 
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https://itfm.link/71841
 
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