Samsung startet eigene Galaxy-Kreditkarte mit Barclays und Visa
. Samsung erweitert sein Galaxy Ökosystem um eine eigene Kreditkarte. Die Samsung Galaxy Card kann seit dem 22. Juli 2026 (zunächst nur in den USA) beantragt werden und wird von der Barclays US Consumer Bank herausgegeben. Das Kreditgeschäft übernimmt damit Barclays, die Transaktionen laufen über das Visa Netzwerk. Der Hersteller selbst tritt weder als Bank noch als Kreditgeber auf, kontrolliert aber Marke, Nutzeroberfläche und die Einbindung der Karte in die unternehmenseigene Wallet. Sowohl die Beantragung als auch die Verwaltung des Kartenkontos sollen weitgehend innerhalb von Samsung Wallet möglich sein. Die Galaxy Card steht sowohl als virtuelle Karte als auch als schwarze Metallkarte zur Verfügung. Nach Angaben von Barclays wird die digitale Version unmittelbar in der Wallet bereitgestellt. Karteninhaber können sie dadurch grundsätzlich bereits für mobile und digitale Zahlungen einsetzen, bevor die physische Karte eintrifft. Das Angebot ist damit von Beginn an als Wallet first Produkt konzipiert und nicht als klassische Kreditkarte, die nachträglich einer Wallet hinzugefügt wird. Barclays liefert das Banking im Hintergrund!. . Barclays übernimmt als Issuer die regulierten Aufgaben hinter dem Angebot. Dazu gehören unter anderem Kreditentscheidung, Kartenkonto, Abrechnung, Forderungsmanagement und Kundenservice. Visa stellt die Akzeptanz- und Transaktionsinfrastruktur bereit, ähnlich wie das auch seinerzeit beim ähnlichen Produkt aus dem Hause Apple der Fall war. Samsung legt dagegen die sichtbare Oberfläche über diese Leistungen und integriert sie in das bereits für Geräte, Schlüssel, Tickets, Identitätsnachweise und andere digitale Inhalte genutzte Samsung Wallet. Für viele Vorgänge müssen die Nutzer damit keine separate Banking App mehr aufrufen. Die Galaxy Card soll sich damit innerhalb der Samsung Oberfläche beantragen und verwalten lassen. Auch Transaktionsübersicht und Bonusprogramm werden dort eingebunden. Die vollständige technische Architektur und die verwendeten Schnittstellen haben Samsung und Barclays nicht veröffentlicht. Das Modell setzt jedoch eine tiefe Anbindung der Barclays Systeme an Samsung Wallet voraus, während die eigentliche Kontoführung weiterhin in der Bankinfrastruktur verbleibt.Gemeinsam schaffen wir nahtlose und attraktive digitale Banking Produkte, die die Kunden dort erreichen, wo sie sich bereits befinden, in ihrer Samsung Wallet, und sich natürlich in die Art einfügen, wie sie leben, einkaufen und kommunizieren.“sagt Denny Nealon, CEO, Barclays US Consumer Bank.. . Tokenisierung schützt die Kartendaten!. . Der Hersteller aus Südkorea verweist für die Absicherung der Wallet auf seine Sicherheitsplattform Knox. Sensible Wallet Inhalte können auf geeigneten Geräten zusätzlich in einem vom übrigen Betriebssystem isolierten Secure Element abgelegt werden. Der Zugriff wird unter anderem durch Verschlüsselung und biometrische Authentifizierung geschützt. Bei mobilen Visa Zahlungen kommt grundsätzlich eine tokenisierte Kartenkennung anstelle der eigentlichen Kartennummer zum Einsatz. Visa ersetzt dabei die Primary Account Number durch einen digitalen Token, der beispielsweise an ein bestimmtes Gerät oder eine Wallet gebunden werden kann. Geht ein Smartfon verloren, lässt sich der Token sperren, ohne dass zwangsläufig auch die physische Karte ersetzt werden muss. Samsung und Barclays haben allerdings nicht näher erläutert, welche Komponenten des Visa Token Service sie für die Galaxy Card konkret einsetzen. . Bei berechtigten Käufen direkt bei Samsung erhalten Karteninhaber fünf Prozent des Umsatzes als Cash Rewards zurück. Zahlungen mit der Galaxy Card über Samsung Wallet werden mit drei Prozent vergütet. Für Streamingdienste wie Netflix, Disney+ oder Spotify gibt es zwei Prozent, bei allen übrigen Umsätzen ein Prozent. Neue Kunden können zusätzlich 200 US Dollar erhalten, wenn sie innerhalb der ersten 90 Tage mindestens 2.000 Dollar mit der Karte umsetzen. Samsung bietet außerdem 20 Prozent Rabatt auf seine kostenpflichtige Mitgliedschaft VIP Advantage. Das Bonusmodell belohnt damit nicht nur Käufe von Samsung Produkten, sondern gezielt auch die Verwendung von Samsung Wallet. Technisch muss das Rewards System dafür unterscheiden können, ob eine Transaktion mit der physischen Karte oder über Samsung Wallet ausgelöst wurde. Wallet- und Tokeninformationen können im Rahmen der Autorisierung an den Issuer übermittelt werden und dort in die Prämienberechnung einfließen. Wie Samsung, Barclays und Visa diese Zuordnung im Detail umgesetzt haben und welche Transaktionsdaten Samsung selbst erhält, ist bislang nicht bekannt. Die Samsung Wallet wird zum Finanzportal!. . . Samsung Wallet entstand 2022 aus der Zusammenführung von Samsung Pay und Samsung Pass. Die Anwendung verwaltet neben Zahlungskarten unter anderem digitale Schlüssel, Tickets, Ausweise, Kundenkarten und Zugangsdaten. Mit der Galaxy Card wird die Wallet nun erstmals zur zentralen Oberfläche eines eigenen US Kreditkartenprodukts. Samsung und Barclays bezeichnen ihre Zusammenarbeit als langfristige strategische Partnerschaft und schließen weitere Finanzprodukte nicht aus. Das Marktpotenzial ist erheblich: Nach Angaben von Samsung befindet sich in rund 70 Prozent der US Haushalte mindestens ein Gerät des Herstellers; knapp 30 Prozent besitzen mindestens drei Samsung Produkte. Für Banken und Payment Anbieter verdeutlicht die Galaxy Card aber die Verschiebung der Rollenverteilung im digitalen Banking. Der regulierte Partner führt das Konto, stellt Kredit und Risikomanagement bereit und wickelt die Zahlungen ab. Gerätehersteller und Plattformbetreiber besetzen dagegen die Oberfläche, sammeln Nutzungskontakte und binden Kundinnen und Kunden an ihr Ökosystem. Für den Issuer eröffnet das zusätzliche Reichweite, zugleich tritt seine eigene Marke gegenüber dem Plattformanbieter in den Hintergrund. Die Galaxy Card startet zunächst ausschließlich in den USA. Einen Marktstart in Deutschland oder anderen europäischen Ländern hat Samsung nicht angekündigt. Die Samsung Wallet selbst ist in Deutschland bereits verfügbar, die neue Kreditkarte kann hier jedoch nicht beantragt werden, ähnlich wie das seinerzeit mit der Apple Card in den USA war. Ob und wann die Galaxy Card bei uns startet, bleibt unklar.
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Samsung
Samsung erweitert sein Galaxy-Ökosystem um eine eigene Kreditkarte. Die Samsung Galaxy Card kann seit dem 22. Juli 2026 (zunächst nur in den USA) beantragt werden und wird von der Barclays US Consumer Bank herausgegeben. Das Kreditgeschäft übernimmt damit Barclays, die Transaktionen laufen über das Visa-Netzwerk. Der Hersteller selbst tritt weder als Bank noch als Kreditgeber auf, kontrolliert aber Marke, Nutzeroberfläche und die Einbindung der Karte in die unternehmenseigene Wallet.
Sowohl die Beantragung als auch die Verwaltung des Kartenkontos sollen weitgehend innerhalb von Samsung Wallet möglich sein. Die Galaxy Card steht sowohl als virtuelle Karte als auch als schwarze Metallkarte zur Verfügung. Nach Angaben von Barclays wird die digitale Version unmittelbar in der Wallet bereitgestellt. Karteninhaber können sie dadurch grundsätzlich bereits für mobile und digitale Zahlungen einsetzen, bevor die physische Karte eintrifft. Das Angebot ist damit von Beginn an als Wallet-first-Produkt konzipiert und nicht als klassische Kreditkarte, die nachträglich einer Wallet hinzugefügt wird.
Barclays liefert das Banking im Hintergrund
Barclays übernimmt als Issuer die regulierten Aufgaben hinter dem Angebot. Dazu gehören unter anderem Kreditentscheidung, Kartenkonto, Abrechnung, Forderungsmanagement und Kundenservice. Visa stellt die Akzeptanz- und Transaktionsinfrastruktur bereit – ähnlich wie das auch seinerzeit beim ähnlichen Produkt aus dem Hause Apple der Fall war. Samsung legt dagegen die sichtbare Oberfläche über diese Leistungen und integriert sie in das bereits für Geräte, Schlüssel, Tickets, Identitätsnachweise und andere digitale Inhalte genutzte Samsung Wallet.
Für viele Vorgänge müssen die Nutzer damit keine separate Banking-App mehr aufrufen. Die Galaxy Card soll sich damit innerhalb der Samsung-Oberfläche beantragen und verwalten lassen. Auch Transaktionsübersicht und Bonusprogramm werden dort eingebunden. Die vollständige technische Architektur und die verwendeten Schnittstellen haben Samsung und Barclays nicht veröffentlicht. Das Modell setzt jedoch eine tiefe Anbindung der Barclays-Systeme an Samsung Wallet voraus, während die eigentliche Kontoführung weiterhin in der Bankinfrastruktur verbleibt.
Gemeinsam schaffen wir nahtlose und attraktive digitale Banking-Produkte, die die Kunden dort erreichen, wo sie sich bereits befinden – in ihrer Samsung Wallet – und sich natürlich in die Art einfügen, wie sie leben, einkaufen und kommunizieren.“
Denny Nealon, CEO, Barclays US Consumer Bank
Tokenisierung schützt die Kartendaten
Der Hersteller aus Südkorea verweist für die Absicherung der Wallet auf seine Sicherheitsplattform Knox. Sensible Wallet-Inhalte können auf geeigneten Geräten zusätzlich in einem vom übrigen Betriebssystem isolierten Secure Element abgelegt werden. Der Zugriff wird unter anderem durch Verschlüsselung und biometrische Authentifizierung geschützt. Bei mobilen Visa-Zahlungen kommt grundsätzlich eine tokenisierte Kartenkennung anstelle der eigentlichen Kartennummer zum Einsatz. Visa ersetzt dabei die Primary Account Number durch einen digitalen Token, der beispielsweise an ein bestimmtes Gerät oder eine Wallet gebunden werden kann. Geht ein Smartphone verloren, lässt sich der Token sperren, ohne dass zwangsläufig auch die physische Karte ersetzt werden muss. Samsung und Barclays haben allerdings nicht näher erläutert, welche Komponenten des Visa Token Service sie für die Galaxy Card konkret einsetzen.

Samsung
Bei berechtigten Käufen direkt bei Samsung erhalten Karteninhaber fünf Prozent des Umsatzes als Cash Rewards zurück. Zahlungen mit der Galaxy Card über Samsung Wallet werden mit drei Prozent vergütet. Für Streamingdienste wie Netflix, Disney+ oder Spotify gibt es zwei Prozent, bei allen übrigen Umsätzen ein Prozent. Neue Kunden können zusätzlich 200 US-Dollar erhalten, wenn sie innerhalb der ersten 90 Tage mindestens 2.000 Dollar mit der Karte umsetzen. Samsung bietet außerdem 20 Prozent Rabatt auf seine kostenpflichtige Mitgliedschaft VIP Advantage. Das Bonusmodell belohnt damit nicht nur Käufe von Samsung-Produkten, sondern gezielt auch die Verwendung von Samsung Wallet.
Technisch muss das Rewards-System dafür unterscheiden können, ob eine Transaktion mit der physischen Karte oder über Samsung Wallet ausgelöst wurde. Wallet- und Tokeninformationen können im Rahmen der Autorisierung an den Issuer übermittelt werden und dort in die Prämienberechnung einfließen. Wie Samsung, Barclays und Visa diese Zuordnung im Detail umgesetzt haben und welche Transaktionsdaten Samsung selbst erhält, ist bislang nicht bekannt.
Die Samsung Wallet wird zum Finanzportal

Samsung
Samsung Wallet entstand 2022 aus der Zusammenführung von Samsung Pay und Samsung Pass. Die Anwendung verwaltet neben Zahlungskarten unter anderem digitale Schlüssel, Tickets, Ausweise, Kundenkarten und Zugangsdaten. Mit der Galaxy Card wird die Wallet nun erstmals zur zentralen Oberfläche eines eigenen US-Kreditkartenprodukts. Samsung und Barclays bezeichnen ihre Zusammenarbeit als langfristige strategische Partnerschaft und schließen weitere Finanzprodukte nicht aus. Das Marktpotenzial ist erheblich: Nach Angaben von Samsung befindet sich in rund 70 Prozent der US-Haushalte mindestens ein Gerät des Herstellers; knapp 30 Prozent besitzen mindestens drei Samsung-Produkte.
Für Banken und Payment-Anbieter verdeutlicht die Galaxy Card aber die Verschiebung der Rollenverteilung im digitalen Banking. Der regulierte Partner führt das Konto, stellt Kredit und Risikomanagement bereit und wickelt die Zahlungen ab. Gerätehersteller und Plattformbetreiber besetzen dagegen die Oberfläche, sammeln Nutzungskontakte und binden Kundinnen und Kunden an ihr Ökosystem. Für den Issuer eröffnet das zusätzliche Reichweite, zugleich tritt seine eigene Marke gegenüber dem Plattformanbieter in den Hintergrund.
Die Galaxy Card startet zunächst ausschließlich in den USA. Einen Marktstart in Deutschland oder anderen europäischen Ländern hat Samsung nicht angekündigt. Die Samsung Wallet selbst ist in Deutschland bereits verfügbar, die neue Kreditkarte kann hier jedoch nicht beantragt werden, ähnlich wie das seinerzeit mit der Apple Card in den USA war. Ob und wann die Galaxy Card bei uns startet, bleibt unklar.tw
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