STUDIEN & UMFRAGEN26. Juni 2018

Umfrage unter IT-Fachleuten zeigt, wie CEOs die Digitalisierung beschleunigen können

Geplante AnwendungenOutSystems

Das Gelingen der digitalen Transformation hängt von der IT ab. Dennoch ist es nicht alleinige Aufgabe der CIOs – auch CEOs müssen die Chancen erkennen, die sich durch die digitale Transformation ergeben. Um bei der Digitalisierung tatsächlich erfolgreich zu sein, braucht es vor allem Schnelligkeit und Agilität in der IT-Abteilung, um den Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen. Bei einer weltweiten Umfrage von OutSystems unter 3.500 IT-Fachleuten gaben 42 Prozent der Befragten an, dass allein im Jahr 2018 zehn oder mehr neue Applikationen bereitgestellt werden sollen. Daher ist es wenig verwunderlich, dass zugleich 68 Prozent der IT-Experten angeben, mit der Entwicklung von Unternehmensanwendungen stark im Verzug zu sein. Ein Grund: Qualifizierte Entwickler sind Mangelware und nur schwer zu finden – dies bestätigen 80 Prozent der Umfrageteilnehmer weltweit, in Deutschland sogar 84 Prozent.

Unternehmen, die sogenannte Low-Code-Entwicklungsplattformen einsetzen, beurteilen ihre Situation allerdings deutlich positiver. Low-Code bedeutet, dass sie sich einer Anwendungsentwicklung bedienen, die einerseits auf visueller Programmierung beruht und andererseits in vielen Teilen automatisiert abläuft. Unternehmen, die bereits Low-Code-Technologie anwenden, gehen häufiger von einer rascheren Bereitstellung neuer Anwendungen aus, sind zufriedener mit der Geschwindigkeit der App-Entwicklung und sehen sich deutlich seltener im Verzug.

Unsere Umfrage im Jahr 2018 macht mehr als deutlich: Unternehmen befinden sich in einer Krise, wenn es um die digitale Transformation und die damit in Verbindung stehende Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die hohe Misserfolgsrate bei digitalen Transformationsprojekten, die zunehmenden Projekt-Rückstände und die knappen Entwickler-Ressourcen sind hierbei die kritischsten Punkte.“

Steve Rotter, Chief Marketing Officer bei OutSystems

Entwicklungsdauer neuer AnwendungenOutSystems

Erkenntnisse für CEOs

1. Nachfrage nach App-Entwicklung so hoch wie nie: 42 Prozent aller befragten IT-Experten geben an, dass sie 2018 zehn oder mehr neue Anwendungen ausrollen wollen. Insgesamt planen 21 Prozent der Studienteilnehmer, im Jahr 2018 sogar 25 oder mehr neue Applikationen bereitzustellen.
2. Übermäßige Entwicklungszeit: 47 Prozent der Befragten (in Deutschland: 52 Prozent) geben an, dass die durchschnittliche Zeit bis zur Bereitstellung einer Web- oder mobilen Anwendung fünf Monate oder mehr beträgt.
3. Rückstände sind nach wie vor zu hoch: 65 Prozent (in Deutschland: 68 Prozent) der IT-Profis geben an, dass sie mit der App-Entwicklung in Verzug sind. Daneben sind nur 32 Prozent (in Deutschland: 38 Prozent) der Meinung, dass sich ihr Rückstand im vergangenen Jahr verbessert habe.
4. Qualifizierte Entwickler sind nur schwer zu finden: 80 Prozent der weltweit Befragten (in Deutschland sogar 84 Prozent) geben an, dass qualifizierte Entwickler Mangelware sind und die Einstellung dieser Fachkräfte länger dauere und kostenintensiver sei.
5. Kundenorientierung wird immer wichtiger: Weltweit haben 52 Prozent der Experten im vergangenen Jahr in kundenorientierte Maßnahmen investiert, etwa in die Abbildung der Customer Journey, in Design Thinking und in Lean User Experience. Für Deutschland liegt dieser Wert allerdings nur bei 32 Prozent. Vor allem externe Applikationen, die direkt von Kunden oder Geschäftspartnern genutzt werden, gelten 2018 als besonders wichtig.
6. Agile und DevOps-Verfahren wachsen nur langsam: 60 Prozent aller befragten IT-Experten haben im vergangenen Jahr in agile Tools und Services investiert. Der durchschnittliche agile Reifungsgrad lag jedoch gerade einmal bei 2,5 von 5 Punkten (in Deutschland bei 3,0 von 5 Punkten). Insgesamt 40 Prozent der Befragten geben an, im vergangenen Jahr in DevOps-Tools und -Services investiert zu haben. Aus Sicht dieser Teilnehmer liegt ihr DevOps-Reifegrad irgendwo im Bereich zwischen „gerade erst begonnen“ und „fundamental“.

Investitionen in Agile und Dev-OpsOutSystems

Low-Code etabliert sich

Low-Code ist offenbar nicht mehr nur für Innovatoren und Early Adopters geeignet. 34 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Unternehmen bereits eine Low-Code-Plattform nutzt. Weitere 9 Prozent erklären, dass sie gerade dabei sind, eine Low-Code-Plattform einzuführen.

Unternehmen, die bereits Low-Code-Lösungen einsetzen, haben dadurch folgende Vorteile gewonnen:

OutSystems
1. Low-Code-Anwender haben eine um 21 Prozent höhere Zufriedenheit mit der Geschwindigkeit der Anwendungsentwicklung gegenüber Unternehmen, die traditionelle Entwicklungsmethoden einsetzen.
2. Unternehmen, die bereits auf die Low-Code-Technologie setzen, haben eine 15 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, dass neue Anwendungen innerhalb von vier Monaten oder weniger ausgespielt werden können.
3. Eine ebenfalls 15 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit trifft auch auf die Bewertung des agilen Reifegrads mit Werten von mindestens 3,0 Punkten (von 5) zu.
4. Immerhin noch 10 Prozent wahrscheinlicher ist ein DevOps-Reifegrad von mehr als 3 (von 5) Punkten.
5. Low-Code-Nutzer sind fast dreimal so häufig der Meinung, keine Rückstände bei der Applikationsentwicklung zu haben.

Über die Umfrage

Als Anbieter einer Low-Code-Plattform untersucht OutSystems jährlich den Stand und die Herausforderungen für die Anwendungsentwicklung sowie -bereitstellung und veröffentlicht die Ergebnisse im umfangreichen Bericht „State of Application Development Report 2018 – Wie die IT auf digitale Disruption und Innovationen reagiert“. Er präsentiert detaillierte Ergebnisse der Umfrage unter mehr als 3.500 befragten IT-Experten aus Unternehmen verschiedenster Branchen auf der ganzen Welt. Die vollständige Auswertung des „State of Application Development Report 2018“ können Interessierte nach Angabe von Kontaktdaten hier herunterladen.pp

 
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/72569 
 
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