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ANWENDUNG28. November 2022

Verimi und Yes fusionieren!

Verimi integriert eine Wallet.Verimi

Die bislang im Wettbewerb stehenden Identifizierungsdienste Verimi und Yes schließen sich zusammen. Das teilten beide Start-ups am Montag in Berlin mit. Bislang blieb Yes wohl hinter den Erwartungen zurück. 

Verimi bietet mit seiner ID-Wallet ei­ne bran­chen­über­grei­fen­de Iden­ti­täts­lö­sung an, mit der Kun­den un­ter an­de­rem sich di­gi­tal aus­wei­sen, ein­log­gen und be­zah­len oder un­ter­schrei­ben kön­nen. Yes ver­folgt ei­nen ähn­li­chen Ansatz mit einem Schwerpunkt auf Finanzdienstleistungen.

Yes setzt auf Finanzdienstleistungen.YES

Verimi wird von Unternehmen wie der Allianz-Versicherungsgruppe, Axel Springer, Bundesdruckerei, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Volkswagen, Mercedes-Benz und Lufthansa getragen. Yes ist ein Projekt der Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Die nun zusammengeführte Infrastruktur von Verimi und Yes hat nach Angaben der Unternehmen im Jahr 2022 weit mehr als 10 Millionen Transaktionen abgewickelt.

Verimi und Yes teilten mit, an der gemeinsamen Gesellschaft seien 25 Unternehmen beteiligt. Mit der gebündelten Reichweite aller Gesellschafter werde künftig nahezu jeder Verbraucher in Deutschland das gemeinsame Angebot in persönlichen Anwendungsfällen im Alltag nutzen können. Allein die drei großen Partner aus der Kreditwirtschaft, darunter Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Deutsche Bank deckten mit über 50 Millionen Privatkundinnen und Privatkunden mehr als 50 Prozent des deutschen Marktes ab.

Die Dienstleistungen von Verimi und Yes kommen ins Spiel, wenn bei bestimmten Geschäften eine Identifizierung notwendig ist. Dazu gehören etwa Versicherungsverträge, Finanzierungsvereinbarungen, Leasingverträge oder ein Abschluss eines Mobilfunkvertrages. Etliche Online-Händler verlangen aber auch beim Verkauf einer hochwertigen Ware, etwa eines teuren Smartphones, einen Identitätsnachweis, um betrügerischen Bestellungen vorzubeugen. Zuletzt hatte die Barmer Krankenkasse Verimi und T-Systems beauftragt, eine Lösung zu entwickeln, um den 8,7 Millionen Versicherten der Barmer die Möglichkeit zu bieten, ihre Versichertenkarte auf das Smartphone zu übertragen.

Die Volks- und Raiffeisenbanken und Sparkassen, die hinter dem ID-Portal Yes.com stehen, sollen allerdings nach Berichten der Fachdienste Finance Forward und Finanz-Szene mit der operativen Entwicklung bei Yes zunehmend unzufrieden gewesen sein. In den einschlägigen Gremien des Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) sei auch über einen Ausstieg bei Yes diskutiert worden.dpa

 
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