STUDIEN & UMFRAGEN10. Jan. 2017

Payment-Studie 2016: Deutsche gaben zu Weih­nachten so viel Geld aus wie noch nie – online und offline

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Die Weihnachtszeit ließ den Handel feiern: 55,62 Mrd. Euro gaben die Deutschen aus. Laut der Studie „Payment und Shopping im Weihnachtsgeschäft 2016“ von Payone, B+S Card Service und Statista stiegen die Umsätze im Weihnachtsgeschäft sowohl im stationären als auch im Online-Handel weiter an und erzielten einen neuen Rekord. Die neue Studie macht erstmals den Vergleich zwischen stationärem Handel und Online-Shopping möglich.

Das Rekordjahr 2016 verschafft dem Handel einen noch nie dagewesenen Umsatz von 55,62 Mrd. Euro.

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Davon entfielen in diesem Jahr aber bereits 14,3 Mrd. Euro auf Online-Shops. Mit 41,32 Mrd. Euro liegen aber die Weih­nachts­aus­gaben im stationären Handel weiterhin deutlich über den Online-Umsätzen. Während der Anteil des Weihnachtsgeschäfts im stationären Handel über die letzten acht Jahre nahezu konstant geblieben ist (18,4 im Vergleich zu 18,8 Prozent) steigt die Bedeutung des Jahresendspurts für den E-Commerce immer weiter. Mit mittlerweile 28 Prozent liegt der Anteil an den Gesamt­aus­gaben deutlich höher als im stationären Handel.

Zahlungsarten E-Commerce: Lastschrift überholt Wallets als häufigste Zahlungsart

Für Online-Shopper zählt im Weihnachtseinkauf vor allem eins: Die Zahlung muss bequem erfolgen. 32,8 Prozent zahlten ihre Weihnachtseinkäufe per Lastschrift, 32,1 Prozent mit Wallets via PayPal & Co. Im Vorjahr hatten noch die Wallets mit einem Anteil von 30,5 Prozent die Nase vorn. Auffällig dabei: Die Warenkörbe 2017 fielen mit rund 17 Euro (Lastschrift) und 60 Euro (Wallets) vergleichsweise gering aus. 17,9 Prozent zahlten die Bestellung per Kreditkarte und ließen sich ihre Geschenke durchschnittlich 114 Euro kosten.

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Mit steigendem Bestellwert gingen Onlinehändler auf Nummer sicher. Einen durchschnittlichen Rekordwarenkorb von rund 235 Euro erreichten sie bei Zahlungen auf Vorkasse. 2,3 Prozent der Weihnachtsshopper entschieden sich für diesen Online-Zahlungsweg. Im stationären Handel dominierte wie schon 2015 die girocard mit einem Anteil von 77,9 Prozent vor Kreditkarten. Dabei liegt der durchschnittliche Einkaufswert bei Kreditkarten wie Visa und MasterCard im Vergleich zur girocard teilweise fast bis zu doppelt so hoch.

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Besonders die Gegenüberstellung von E-Commerce und stationärem Handel liefert uns alljährlich interessante Erkenntnisse. Hinzu kommt, dass wir eine starke Dynamik im Online-Handel beobachten, was die Zahlungsarten angeht. Hier hat uns die Lastschrift überrascht, die sich mittlerweile als häufigste Zahlungsart etabliert hat, noch vor den beliebten Wallets.“

John Alexander Rehmann,
Head of Marketing & Communication Payone

Neue Vorlieben und bewährte Rituale im Weihnachtseinkauf

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Der Trend geht dabei übergreifend zu mehr Transaktionen mit weniger hohen Beträgen pro Kauf. Mit einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 68,22 Euro (online) bzw. 55,11 Euro (stationär) lagen die Einkaufswerte unter denen des Vorjahres. Elektronikartikel sind dabei offenbar beliebte Geschenkideen für Kurzentschlossene: In den letzten Tagen vor Heiligabend stieg der Umsatz gegenüber anderen Branchen überdurchschnittlich an. Während der stationäre Handel traditionell die stärksten Umsätze an den Adventssamstagen und mit Last-Minute-Einkäufen in der Woche vor Heiligabend verbucht, verteilt sich das Online-Geschäft gleichmäßiger über die Vorweihnachtszeit. Zwei Tage stechen im E-Commerce hervor: der vielumworbene Black Friday mit Schnäppchenangeboten zum Start in die Weihnachtshopping-Saison und der 12. Dezember als umsatzstärkster Tag mit 374 Mio. Euro. Kunden schätzen die Flexibilität im Online-Geschenkekauf. Zwischen 20 und 22 Uhr wurden rund 17 Prozent der Online-Einkäufe getätigt.

B&S Card Services

Besonders spannend ist, dass wir das Kaufverhalten der Deutschen auf Grund von Echtzeitdaten valide belegen und abbilden können. So können wir zeigen, dass die girocard nach wie vor die beliebteste Zahlungsmethode ist und zu beachtlichen Umsätzen im stationären Handel beiträgt.“

Andreas Klenk, Head of Marketing &
Communication bei B+S Card Service

Mehr Frauen kaufen Geschenke online

Eine kleine Überraschung ist die Online-Affinität der weiblichen Shopper: Dachte man bisher, Männer würden sich bei der Geschenkeauswahl lieber im Netz tummeln als in überfüllten Innenstädten, zeigt die Studie ein anderes Bild. Offensichtlich ließen sich 2016 mehr Frauen von den Vorzügen der Artikelauswahl im Internet überzeugen.

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Der Anteil der Frauen an den Online-Shoppern in der Weihnachtszeit lag mit 58,3 Prozent deutlich über den Männern. Dafür waren die Herren bei ihren Käufen zur Weihnachtszeit spendabler: Der durchschnittliche Bestellwert lag mit 74,19 Euro 19 Prozent höher als der der Frauen (62,25 Euro).

Die Studie „Payment und Shopping im Weihnachtsgeschäft 2016“ kann hier bei Payone kostenlos ohne Adressangabe heruntergeladen werden.

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