ANWENDUNG19. April 2022

PXL Ident bietet vollautomatisierte Identitätsprüfung in der Kunden-Anwendung

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PXL Ident läuft vollständig unter dem Corporate Design des Kunden-Unternehmens. PXL Vision

Keine eigene App, keine Anweisungen eines Operators zu bestimmten Bewegungen, keine manuellen Prüfungen – der Schweizer Ident-Dienstleister PXL Vision hat eine Lösung entwickelt, die Medienbrüche beim Onboarding und Checkout vermeidet. So sollen zugleich bessere Konversionsraten und eine Minimierung des Identitätsbetrugs erreichbar sein.

Die Angst vor Identitätsdiebstahl ist weit verbreitet. Nach einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Bilendi & Respondi, die im Februar 2022 im Auftrag des E-Mail-Providers Web.de durchgeführt wurde, fürchten 73 Prozent der Internetnutzer, dass in ihrem Namen Einkäufe getätigt werden, 63 Prozent sorgen sich um betrügerische Vertragsabschlüsse zu ihren Lasten. Doch die Schäden aus solchen Machenschaften tragen nicht nur die Verbraucher, sondern auch die getäuschten Unternehmen.

Auf der anderen Seite ist das Interesse an Online-Services und -Vertragsabschlüssen hoch. So zeigte die Studie Techmonitor Assekuranz aus dem Jahr 2021, dass fast jeder zweite Bundesbürger (46 Prozent) den Großteil seiner Versicherungsangelegenheiten zukünftig online regeln möchte. Für Michael Born, Gründer und CEO der PXL Vision, ein klarer Beleg, dass Kunden digitale Lösungen erwarten, die flexibel, sicher und vor allem bequem zu nutzen sind. 

Integrierbare Lösung PXL Ident

Der Schweizer Anbieter von Identitätsprüfungen antwortet auf diese Anforderungen mit der Markteinführung von PXL Ident, ein KI-gestütztes biometrisches Identifizierungsverfahren. Die Lösung besteht aus vier Modulen für einen vollständig digitalisierten Onboarding- und Konversionsprozess – von der Registrierung des Kunden über dessen Identitätsprüfung sowie zusätzliche Checks bis hin zur elektronischen Signatur. Die einzelnen Elemente der Prozessstrecke können individuell angepasst und parametrisiert werden, je nach Anwendungsfall, Sicherheitsvorschriften und Geschäftsregeln. Auch eigene, zusätzliche Prüfschritte können dem Prozess hinzugefügt werden.

Eine manuelle Prüfung ist möglich – aber nicht zwingend. Das reduziert den Aufwand für Kunden und Unternehmen. <q>PXL Vision</q>
Eine manuelle Prüfung ist möglich – aber nicht zwingend. Das reduziert den Aufwand für Kunden und Unternehmen. PXL Vision

 

Laut Anbieter sind damit vielfältige Services möglich: von der einfachen Altersprüfung zum Zwecke des Jugendmedienschutz bis zur kompletten Kundendatenerfassung mit Vertragsunterzeichnung. Als Zielkunden nennt PXL Vision (Website) unter anderem Finanzdienstleister, Versicherer, Telekommunikationsanbieter, Retailer, öffentliche Betriebe, Medien oder Online-Marktplätze.

Sie erhalten mit PXL Ident eine plattformunabhängige White-Label Lösung, die sie in ihr Angebot integrieren und so die Identitätsprüfung komplett im eigenen Branding betreiben. PXL Vision bietet die Kerntechnologie entweder als Service (Web und Mobile), als Software-as-a-Service (Cloud) oder als On-Premise-Lösung an. Somit lässt sich der PXL Ident-Workflow nahtlos in die Customer Journey für Onboarding, Checkout oder andere Anwendungsfälle integrieren, ohne dass der Nutzer eine separate mobile App herunterladen oder die Unternehmens-Website verlassen muss.

KI-basierte Prüfung

Zur nahtlosen Integration trägt auch die einfachere Art der Identitätsprüfung bei, die ohne einen Operator auskommt, der Anweisungen erteilt. Start des Workflows ist der Identitätsprüfungsprozess, der mittels Smartphone-Kamera ein amtliches Ausweisdokument auf Echtheit prüft. Statt eines „aktiven“ Liveness-Checks arbeitet PXL Ident im Anschluss mit einer passiven Variante, bei der ein Video-Selfie mittels KI auf Echtheit überprüft wird. So wird sichergestellt, dass eine echte, lebendige Person vor der Kamera ist und das Dokument auch dieser Person gehört. Manuelle Identitätsprüfungen können daher entfallen. Unternehmen profitieren in diesem Fall von der Einsparung personeller und finanzieller Ressourcen.

Laut Anbieter dauert die vollautomatische Identitätsprüfung lediglich 30 Sekunden. Binnen weniger Sekunden könnten Unternehmen sensible Kundendaten verifizieren und ihre Nutzer anschließend nahtlos bis zum elektronischen Vertragsabschluss leiten, so Michael Born. Die Abwicklung des Gesamtprozesses über ein einziges Medium, ohne umständliche, externe Zwischenschritte reduziere die Gefahr, dass Probleme auftauchen oder dem Kunden der Aufwand zu hoch wird und der Prozess abgebrochen wird. Weniger Zeit und Aufwand für den Kunden schlage sich in besseren Abschlussquoten nieder.

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PXL Vision

Viele Unternehmen investieren stark in ihre Vertriebsteams und -prozesse, um dann festzustellen, dass ihre Bemühungen im Onboarding-Prozess zunichte gemacht werden. Ein ineffizientes digitales Onboarding für Kunden und ein fehlendes Verständnis der Kundenbedürfnisse sind nur zwei Gründe für schlechte Konversionsraten.“

Michael Born, CEO PXL Vision

Zertifizierte Sicherheit

Bei der Datenverarbeitung in den Rechenzentren in Deutschland und der Schweiz setzt PXL Vision auf ein ISO 27001-zertifiziertes Information Security Management System (ISMS) und auf aktuelle Standards für Datenschutz, Sicherheit und Vertraulichkeit. Es werden die spezifischen regulatorischen Anforderungen von DSGVO und DSG, FINMA, KJM, eIDAS, TKG und BaFin berücksichtigt. Alle Daten, die im PXL Ident-Workflow erhoben werden, werden ausschließlich auf Servern in Deutschland oder der Schweiz gespeichert, gibt das Unternehmen an. hj

 
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