MOBILE PAYMENT13. Jan. 2016

MasterCard & Coin: Zahlfunktion für Fitness-Bänder, Smartwatches und anderen Wearables

Atlas WristbandAtlas
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MasterCard arbeitet derzeit an der Entwicklung neuer Zahlungs­funk­tionen in den Bereichen Elektronik, Automotive und Mode. Damit soll der Bezahlvorgang binnen weniger Sekunden über beispielsweise ein onlinefähigen, tragbaren Alltagsgegenstand erfolgen können. Das soll den Bezahlvorgang deutlich beschleunigen. Auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas kündigte MasterCard nun eine Partnerschaft mit Coin an um Zahlungen mit Fitness-Bändern, Smartwatches und Wearables zu ermöglichen.

Die Zusammenarbeit von MasterCard und Coin wurde zunächst vorigen Oktober angekündigt – nun sollen Gadgets, Accessoires oder Wearables künftig auch mit Zahlungsfunktionen ausgestattet werden. Derzeit würden die Fitness-Tracker von Atlas Wearables, der „Fitness-Coach am Handgelenk“ Moov und der Hersteller von Smartwatches Omate zu den ersten Unternehmen gehören, die mit MasterCard und Coin Zahlungstechnologie in ihren Produkten implementieren würden.

MasterCard
MasterCard

Der große Vorteil des MasterCard-Programms liegt in der Integration von Bezahlungsfunktionalitäten in Produkte, wie Fitness-Bänder, Accessoires, Kleidung und Uhren, die der Verbraucher bereits verwendet”

Sherri Haymond, Senior Vice President, Digital Payments, MasterCard

MasterCard/Samsung
MasterCard/Samsung

Coin liefert die Hardware- und Software-Technologie, die mit den MasterCard Digital Enablement Service (MDES) integriert ist und in Geräte eingebettet werden kann. Damit sollen Hersteller die Zahlfunktion „rasche und einfach“ implementieren können.

Darüber hinaus hat MasterCard mit Groceries by MasterCard eine neue App eingeführt, mit der Verbraucher ihre Lebensmittel direkt über den neuen Family Hub-Kühlschrank von Samsung bestellen können. Ob man möchte, das der Kühlschank direkt beim Lebensmittelhändlern bestellt – ist eine andere Frage. Die Bestell-Funktion sei aber per vierstelliger PIN abgesichert. Auf diese Weise sollen die Kunden die Kontrolle über Ihre Einkäufe behalten. Die bestellten Produkte werden direkt von den jeweiligen Händlern geliefert, ohne dass zu diesem Zweck zusätzliche Dienstleister oder Concierge-Services in Anspruch genommen werden müssen – zumindest in den USA. Der Family Hub-Kühlschrank wird ab Mai 2016 in den USA verfügbar sein.

In einer Welt, in der jedes Gerät – vom Telefon bis zum Kühlschrank – mit dem Internet verbunden ist, verändert sich die Art und Weise, in der Verbraucher Interaktionen und Transaktionen im Zusammenhang mit ihren bevorzugten Marken ausführen”

Betty DeVita, Chief Commercial Officer, MasterCard Labs 

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http://www.it-finanzmagazin.de/?p=25091
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