STUDIEN & UMFRAGEN21. Juni 2018

BdB/GfK: Jeder zweite Bundesbürger nutzt Online-Banking, ein Viertel sogar Mobile-Banking

Be­reits je­der zwei­te Bun­des­bür­ger er­le­digt sei­ne Bank­ge­schäf­te on­line, so das Er­geb­nis ei­ner ak­tu­el­len re­prä­sen­ta­ti­ven Um­fra­ge der GfK im Auf­trag des Ban­ken­ver­bands. In der Al­ters­grup­pe der 18- bis 49-Jäh­ri­gen sind es so­gar rund 70 Pro­zent. Un­ter den Bank­kun­den zwi­schen 50 und 59 Jah­ren wi­ckeln im­mer­hin 47 Pro­zent ih­re Fi­nanz­an­ge­le­gen­hei­ten on­line ab. Nur Men­schen, die äl­ter sind als 60 Jah­re, blei­ben mehr­heit­lich lie­ber beim klas­si­schen Bank­kon­to, hier nut­zen nur 23 Pro­zent Online-Banking.

Online-Banking in Deutschland
BdB
Auch die Wahrnehmung der Sicherheit des Online-Banking sei eine Altersfrage. Von den Befragten unter 50 Jahren sind weit über 60 Prozent von der Sicherheit des Online-Banking überzeugt, von den Befragten über 60 Jahre nur 28 Prozent. Im Durchschnitt hält rund die Hälfte der Bevölkerung (49 Prozent) Online-Banking für „sicher“. Die Zahl derjenigen, die digitale Bankgeschäfte als „gar nicht sicher“ einschätzt, bleibt mit 15 Prozent auf vergleichsweise niedrigem Niveau; mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Befragten liegt mit der Bewertung als „nicht so sicher“ dazwischen. Dieser Befund hat sich in den letzten Jahren kaum verändert.

Rund ein Viertel der Online-Bankkunden verwendet Mobile Banking per Smartphone oder Tablet. Das entspricht 12 Prozent aller Befragten.“

Deutlich verbreiteter ist die Nutzung am stationären Computer: Fast drei Viertel der Online-Bankkunden (38 Prozent aller Befragten) loggen sich für Bankgeschäfte lieber zu Hause ein als unterwegs per Handy oder Tablet.

Kontoabfragen: Mobiler – aber weniger häufig

Entgegen der insgesamt gestiegenen Nutzerzahl geht die Häufigkeit der Zugriffe auf Online-Konten zurück. Mehrmals täglich prüft kaum noch jemand seine Finanzen (2 Prozent statt 8 Prozent im Vorjahr). Auch der Anteil der Verbraucher, die mehrmals wöchentlich Überweisungen oder sonstige Aufträge online durchführen, ist von 39 Prozent auf 32 Prozent gesunken.

Von den drei Bankengruppen in Deutschland haben die privaten Banken mit einem Anteil von 64 Prozent die meisten Online-Kunden. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken liegt der Anteil laut Umfrage bei 51 Prozent, bei den Sparkassen bei 46 Prozent.aj

 
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