FINTECH8. März 2022

Münchner FinTech Finway launcht Gratis-Lösung für Liquiditätsmanagement in KMU

Das Münchener FinTech Finway erweitert sein Produktportfolio um ein Tool für das Liquiditätsmanagement. Die Lösung ist als kostenlose Stand-alone-Lösung und als Ergänzung des bestehenden Finanzbetriebssystems mit Ausgabenmanagement, virtuellen und physischen Karten, Budgetplanung, Reporting und vorbereitender Buchhaltung nutzbar.

Finway
Es ist erschreckende Realität – gerade viele kleine Unternehmen arbeiten, wenn’s um die Liquiditätsplanung geht, bestenfalls mit einem Excel-Sheet. „Goodbye Excel“ kann es jetzt für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Deutschland heißen, wenn’s nach dem Münchener FinTech Finway geht. Unternehmen, die ihre finanzielle Situation und die Liquidität besser im Blick behalten möchten, um bessere strategische Entscheidungen treffen zu können, erhalten eine dauerhaft kostenlose Softwarelösung, mit welcher Geldflüsse im Unternehmen in Echtzeit betrachtet werden und mit der ebenfalls zukunftsgerichtete Liquiditätsplanung möglich werden soll. Über 4.500 Banken können über eine API in die Software eingebunden werden.

Das Liquiditätsmanagement von Finway gibt es in zwei Varianten: Als kostenloses Standalone-Produkt oder als Ergänzung des Finway-Hauptprodukts, dessen Preise mit diesem Release unverändert bleiben. Nutzer des Standalone-Produkts können je nach Interesse zu einem späteren Zeitpunkt ohne Datenverlust auf das Finway-Hauptprodukt upgraden. Insofern ist das Liquiditätsmanagement-Tool ein Türöffner für das Unternehmen und könnte zudem dem Vertrieb wertvolle Argumente liefern. Für bestehende Finway-Kunden ist Liquiditätsmanagement ab sofort automatisch verfügbar. Funktionell gibt es zwischen den Varianten „Standalone“ und „Integrated“ keinen Unterschied.

Finway

Liquiditätsmanagement ist eine logische Erweiterung des bestehenden Finway-Produkts hin zum ganzheitlichen Finanzbetriebssystem für KMU, wie es aktuell noch keins auf dem Markt gibt. Aber auch das Standalone-Produkt ist in seinem Umfang als dauerhaft kostenloses Angebot konkurrenzlos.“

Csaba Krümmer, Mitgründer von Finway

Wie wichtig es für Unternehmen ist, ihre Liquidität zu kennen und vorausschauend zu planen, hat zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt. Denn diese hat vielerorts weitreichende betriebliche Änderungen mit sich gebracht, wie etwa die Umstellung auf Homeoffice, eine sich verändernde Auftragslage und Lieferengpässe oder Kurzarbeit. Die entsetzlichen aktuellen politischen Entwicklungen werden voraussichtlich noch schwerer wiegende Auswirkungen auf die Märkte haben.

Gerade jetzt müssen Finanzabteilungen wissen, wie lange sie unter welchen Bedingungen noch zahlungsfähig sind und wie sie auf mögliche Liquiditätsengpässe reagieren können. Außerdem finden sie endlich schnell datengetriebene Antworten auf Fragen wie: Sind Investitionen momentan möglich, werden Budgets überschritten oder lauern irgendwo versteckte Kosten? Daher unterstützt die Software von Finway Unternehmen auch darin, Szenarien und Regeln anzulegen, um die Auswirkung künftiger geplanter Ausgaben im Handumdrehen einsehen zu können. Die Transaktionen aus allen verbundenen Bankkonten werden dabei in Echtzeit geladen und können automatisch sowie individuell kategorisiert werden. Aus den Daten erstellt Finway anschauliche Diagramme und Tabellen, die mögliche Engpässe umgehend erkennen lassen.

Ausblick: Weiterentwickeltes Liquiditätsmanagement

Mit der zweiten Version wächst die Liquiditätsmanagement-SaaS-Lösung von Finway zum, wie das Unternehmen es beschreibt, vollumfänglichen, automatisierten Allrounder für die Cashflow-Planung von KMU. Funktionen, die hier ergänzt werden sind u.a. CSV-Importe und -Exporte, offene Rechnungsposten, Burnrate & Runway-Übersichten, umfangreichere Analysen zu geplanten Ausgaben sowie Synergien zum Hauptprodukt von Finway: Hier stehen etwa die Möglichkeit, Daten von z. B. Kartentransaktionen oder Abonnements im Liquiditätsmanagement mit abzubilden, im Mittelpunkt

Finway positioniert sich als „Finanzbetriebssystem für KMU in Europa“, das ganzheitliches Ausgabenmanagement, smarte Firmenkarten, Budgets, vorbereitende Buchhaltung mit Datev-Schnittstelle und eben das Liquiditäts- und Cashflowmanagement auf einer ganzheitlichen Plattform vereint. Ziel ist die schnellere Verarbeitung von Rechnungen und das Einsparen von Kosten sowie die Transparenz über alle Ausgaben und Budgets im Unternehmen. Das von Jennifer Dussileck, Csaba Krümmer und Philipp Rieger
gegründete Unternehmen konnte die Seed-Runde 2021 mit 2,1 Mio. Euro Kapital abschließen. Das Team aus über 40 Mitarbeitenden sitzt in München und Remote auf der ganzen Welt verteilt. Seit Beginn an wird Finway von renommierten Business Angels, der Unternehmer TUM und dem LMU Entrepreneurship Center unterstützt.tw

 
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