FINTECH3. September 2019

Startup Tangany will Deutschland zum Blockchain-Vorreiter machen

Tangany

Mit ihrem „Wallet as a Service“ bindet das Münchener Startup Tangany Unternehmen an die Blockchain an. So sollen deutsche Unternehmen für die Technologie fit gemacht werden. Dabei stehen vor allem Sicherheit, Einfachheit und Nutzerfreundlichkeit im Mittelpunkt. Tangany wurde 2018 von Martin Kreitmair, Christopher Zapf und Alexey Utin gegründet.

Beim Einsatz von Blockchain hinkt Deutschland noch hinterher. Erst zwei Prozent der deutschen Unternehmen nutzen laut Bitkom Research die Datenbank der Zukunft. Gründe dafür sind das fehlende Know-how zur Technologie und mangelnde Anwendungs-Szenarien. Das Münchener Startup Tangany möchte Deutschland fit für die Blockchain machen. Mit ihrem Produkt „Wallet as a Service“ können Unternehmen ab sofort einfach und unkompliziert die Blockchain nutzen – ohne Vorkenntnisse oder technische Expertise. Tangany ist eines der ersten Startups mit einem echten Produkt im Blockchain-Bereich. Damit soll Blockchain für jeden nutzbar werden.

Blockchain muss so einfach wie Google werden

Gründer von Tangany
Tangany

Tangany sieht die Blockchain als Evolution des Internets. Sie hat das Potenzial, die Welt zu verändern. Um dieses Potenzial nutzbar zu machen, gründeten Martin Kreitmair, Christopher Zapf und Alexey Utin im Jahr 2018 in München das Startup Tangany. In vielen Iterationen wurden Ideen diskutiert, validiert und modifiziert, bis schließlich die Vision für das Startup Gestalt annahm: Die Blockchain für Unternehmen einfach nutzbar machen. Dabei muss Blockchain so einfach wie Google werden, um erfolgreich zu sein.

„Wallet as a Service“ ohne Blockchain-Vorkenntnisse

Mit der Wallet-as-a-Service will Tangany diese Vision verwirklichen. Die Lösung des Startups bindet Unternehmen an eine existierende Blockchain an und eröffnet ihnen damit die Möglichkeit, mit der neuen Technologie zu arbeiten – ganz ohne Vorkenntnisse und sofort startklar.

Blockchain ist letztendlich nur eine Datenbank. Und wie jede Datenbank gehört auch die Blockchain in den Hintergrund.“

Martin Kreitmair, Christopher Zapf und Alexey Utin, Gründer von Tangany

Dank Wallet-as-a-Service kann jedes Unternehmen, das sichere Prozesse zum Beispiel für Finanztransaktionen oder auch zum digitalen Unterzeichnen von Verträgen abwickeln möchte, von der Nutzung dieser zukunftsträchtigen Technologie profitieren. Darüber hinaus bietet Tangany auch Blockchain-as-a-Service an und entwickelt eigene Blockchains für seine Kunden.

Tangany will die Blockchain in die Mitte der Bevölkerung bringen

Das Münchner Startup setzt bei seinen Lösungen auf Einfachheit und Sicherheit. Die Private Keys – eine Art Passwort für die Geldbörsen der Blockchain – sind in einer sicheren Infrastruktur Hardware Security Model Cloud innerhalb der EU gespeichert. Als Gründungsmitglied der International Association of Trusted Blockchain Applications bringt Tangany fundierte Erfahrung in Sachen Sicherheit mit. Das Startup arbeitet unter strikter Einhaltung von EU-Richtlinien. Seit der Gründung 2018 ist Tangany selbstfinanziert und konnte sich bereits mehrere staatliche Förderungen in Höhe von 180.000 Euro sichern. Seit Juli 2019 befindet es sich in der Seed-Runde, um schneller wachsen zu können. Für die Zukunft hat das Team vor allem ein Ziel: Die Blockchain soll in der Mitte der Bevölkerung ankommen. Als einfache, nutzerfreundliche Technologie soll sie dann von Unternehmen aus ganz Europa genutzt werden.pp

 
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