FINTECH30. August 2018

troy – neues FinTech will Inkasso-Prozess per Machine Learning und freundlicher Kundenansprache verbessern

troy-Website
troy

Das neue FinTech troy (Website) werde mit mit Methoden aus dem Marketing, CRM und Tech­no­lo­gie (ge­nau­er: Ma­chi­ne Learning) die Art des In­kas­sos ver­än­dern. Das Ziel sei (ne­ben der Rea­li­sie­rung der For­de­run­gen) die Be­zie­hung zwi­schen Un­ter­neh­men und Kun­de zu er­hal­ten. Da­für set­zen die Grün­der, Phi­lip Rü­rup und Till Völz­ke, auf „Mul­tichan­nel-Kom­mu­ni­ka­ti­on“, so­wie in­di­vi­dua­li­sier­te und da­ten­ge­trie­be­ne An­spra­che.

Die beiden Gründer (Philip Rürup – vorher Mitgründer von YES.com, Till Völzke) haben das FinTech im Jahr 2017 gestartet (Standorte Lippstadt und Hamburg). Erste Mandanten seien bereits Energieversorger, ein Verlag und Händler. Das Start-up optimiere im Kern die „Customer Experience“ – mache das Inkasso also für den Schuldner angenehmer und hübscher – und erhalte so die Kundenbeziehung. Dafür werde im Hintergrund aus Machine Learning eingesetzt.

Troy

Besonders erfreulich ist, dass sich die individualisierte, freundliche Kommunikation sowie flexible Prozesse auch positiv auf die Beitreibungsquote auswirken. Das bestärkt uns in unserer Mission, das kundenfreundlichste Inkassounternehmen in Europa zu werden.“

Till Völzke, Mitgründer troy

TROY

Wichtigster Baustein dafür sei die troy-Plattform, mit der man einen “digital factory”-Ansatz verfolge. Micro-Service-Aufbau und gekapselte Integration von Drittsoftware würden es ermöglichen, in den Disziplinen Inkasso, Multichannel-Kommunikation oder Social Media Monitoring unabhängig Systeme zu fahren. Über KI-gestützte Prozesssteuerung würde die Ansprache, der für jeden Kunden optimale Kanalmix und das richtige Timing definiert.

troy habe bereits beim initialen Architekturdesign der Systeme den Einsatz von KI berücksichtigt. So sorge beispielsweise die in der Datenhaltung konsequente Trennung von Identitäten und Merkmalen für Datenschutz und gleichzeitig maximale Flexibilität in der Prozesssteuerung.

Ungefähr die Hälfte der Konsumenten gerate aus Vergesslichkeit oder wegen kurzfristiger Engpässe in Zahlungsverzug – die würden oft falsch behandelt:

troy

Der Prozess ist unpersönlich, bürokratisch und unangenehm. Dass die Unternehmen dadurch in der Regel ihre Kunden verlieren, liegt auf der Hand. Wir ändern das! Wir behandeln den Kunden weiterhin als Kunden, nutzen erfolgserprobte Methoden des Multichannel-CRM, Ansätze des Targetings und Machine Learning. So erreichen wir die Kunden über den für sie angenehmsten Kommunikationskanal und erhalten für unsere Mandanten die Kundenbeziehung.”

Philip Rürup, Managing Director troy

Investoren von troy

Im Mai 2018 konnte das FinTech eine siebenstellige Finanzierungsrunde abschließen. Zu den Lead-Investoren gehören das Public-Private-Partnership HTGF, High-Tech Gründerfonds, an dem auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beteiligt ist. Zweiter Lead-Investor ist Hans-Jürgen Even mit seinem Founder Catalyst 3E Capital Group. Zu weiteren Investoren gehören Business Angels aus der FinTech-Welt, unter anderem Tamaz Georgadze, Frank Freund und Michael Stephan (alle Raisin / Weltsparen), Gamal Moukabary und Andreas Bermig (beide Bonify).

 
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/76635
 
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (14 Stimmen, Durchschnitt: 3,21 von maximal 5)
Loading...

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aktuelle E-Payment-Verfahren bereichern die Versicherungswirtschaft

Welche Themen die Versicherungswirtschaft aktuell im Zahlungsverkehr beschäftigen und wie...

Schließen