STUDIEN & UMFRAGEN27. März 2018

Versicherer – Welcher Weg führt in die Zukunft?

IBM

Die Signale sind verwirrend: Während digitale Technologien die Welt verändern, gewinnen Monopole große Bedeutung. Aber auch kollaborative Systeme florieren, und selbst in Branchen, in denen der Wettbewerb schrumpft, gibt es noch viel Kreativität. Kein Wunder, dass Top-Führungskräfte verwirrt sind. C-Levels von Versicherern sind da keine Ausnahme, wie die aktuelle IBM-Kurz-Studie „Insurance: Incumbents Strike Back“ herausfand. Dabei wurden über 800 CxOs der Versicherungsbranche zum Wandel befragt. Die Ergebnisse sind ermutigend.

Führungskräfte bei Versicherern sind geteilter Meinung, ob der Fokus auf neuen oder etablierten Märkten liegen wird (44 Prozent gegenüber 42 Prozent). Aber sie sind über eine Sache klar: Die externen Kräfte haben sich in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich auch auf ihre Organisationen ausgewirkt. Im Jahr 2015 standen der Marktdruck und regulatorische Bedenken an erster Stelle. Heute sind die makroökonomischen Faktoren auf den ersten Platz gestiegen, da die Zinssätze trotz der geldpolitischen Straffung in einigen Volkswirtschaften immer noch auf historischen Tiefstständen verharren.

IBM
Wie ihre Kollegen in anderen Sektoren berichten auch Versicherungs-C-Levels, dass die Fähigkeiten der Menschen ein viel größeres Problem geworden sind: 60 Prozent der Befragten sagen, dass Talent einer der vier größten Einflüsse auf ihre Unternehmen sein wird – Anerkennung der wachsenden Bedeutung von Ideen und Innovation und die Intensität des Kampfes um die besten Köpfe. Allerdings sagen 68 Prozent der Versicherungs-CxOs immer noch, dass die Marktkräfte, einschließlich des zunehmenden Wettbewerbs und veränderter Kundenpräferenzen, eine wichtige Rolle bei der Umgestaltung ihrer Unternehmen spielen werden, während 67 Prozent dasselbe über technologische Fortschritte sagen.

Über die Kurz-Studie

IBM

Das IBM In­sti­tu­te for Busi­ness Va­lue hat in Zu­sam­men­ar­beit mit Ox­ford Eco­no­mics 828 C-Le­vels aus der Ver­si­che­rungs­bran­che be­fragt. Die­se Ge­sprä­che um­fass­ten so­wohl quan­ti­ta­ti­ve als auch qua­li­ta­ti­ve Ant­wor­ten. Die ana­ly­ti­sche Ba­sis für die­sen Be­richt der Ver­si­che­rungs­bran­che ver­wen­det 780 gül­ti­ge Ant­wor­ten aus der ge­sam­ten ge­sam­mel­ten Da­ten­stich­pro­be.

Mehr als 12.800 CxOs aus 20 In­dus­tri­en und 112 Län­dern tru­gen zu der Stu­die bei. Sie wur­de mit IBM Wat­son Na­tu­ral Lan­gua­ge Clas­si­fier un­ter­sucht, um kon­text­ab­hän­gi­gen Ant­wor­ten zu ana­ly­sie­ren und über­ge­ord­ne­te The­men zu er­mit­teln. Eben­falls wurd­en ver­schie­de­ne sta­tis­ti­sche Me­tho­den, ein­schlie­ß­lich Clus­ter­ana­ly­se und Dis­kri­mi­nanz­ana­ly­se ver­wen­det, um Mil­lio­nen von Da­ten­punk­ten zu un­ter­su­chen.

Die Kurz-Studie können Sie hier herunterladen.aj

 
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/68435 
 
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimmen, Durchschnitt: 5,00 von maximal 5)
Loading...

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

IBM Studie: Wie Banken sich neu erfinden – Digitale Reinvention und Business Value im Bankwesen

Berichte über den Niedergang des Bankings sind stark übertrieben – sagt IBM. Banking und Banken haben eine bleibende Funktion. Jedoch – die Art und Weise,...

Schließen