KURZ NOTIERT26. Januar 2018

Weniger Falschgeld im Umlauf: Weiter rückläufiger Trend bei falschen Banknoten

sapsan777/bigstock.com

Die Bundesbank hat im Jahr 2017 rund 73.000 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 4,1 Millionen Euro registriert. Die Zahl der Fälschungen sank gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent. Rein rechnerisch entfielen damit neun falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner.

Mit rund 33.200 Stück lag die Zahl der Fälschungen im zweiten Halbjahr 2017 unter dem Aufkommen an Fälschungen im ersten Halbjahr (39.700 Stück). Die Bundesbank rät dringend, falsche Banknoten und Münzen umgehend der Polizei anzuzeigen und dort abzugeben. So gehen wichtige Hinweise auf Personen, die Falschgeld in Umlauf bringen, nicht verloren.

Bundesbank Vorstandsmitglied Carl-Ludwig ThieleManjit Jari/Bundesbank
Manjit Jari/Bundesbank

Seit der Einführung der Europa-Serie mit verbessertem Fälschungsschutz ist ein Rückgang der Falschgeldzahlen festzustellen. Insbesondere die Zahl der 20-Euro-Fälschungen ist deutlich gesunken. Auch die 50-Euro-Fälschungen sind bereits leicht zurückgegangen.“

Carl-Ludwig Thiele, im Vorstand der Bundesbank für Bargeld zuständig

Die Verteilung der Fälschungen auf die einzelnen Stückelungen für 2017 im Überblick:

NotenAnzahlAnteil (gerundet)

5 €

5451 %

10 €

1.3072 %

20 €

15.56621 %

50 €

47.75065 %

100 €

5.6478 %

200 €

6341 %

500 €

1.4322 %

Gesamt

72.881
aj
 
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