FINTECH30. Mai 2022

B2B-PayTech Mondu sichert sich 43 Millionen US-Dollar für seine B2B-BNPL-Lösung

Mondu ist ein in Berlin ansässiges FinTech und bietet eine Buy Now, Pay Later (BNPL)-Lösung für B2B-Händler und -Marktplätze an. Die Lösung zielt auf ein Klientel, dass bisher kaum mit Sofortkredit-Angeboten bedient wurde. Jetzt gab es in einer Series-A Finanzierung 43 Millionen US-Dollar für das Unternehmen.

Mondu
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Mit dem neuen Kapital plant Mondu (Website) noch in diesem Jahr in weitere europäische Länder zu expandieren, aktuell beginnend mit Österreich. Mit diesem Schritt könnten Händler die Mondu-Zahlfunktion auch für Ihre Kunden in Österreich freischalten. Zudem stehe die Lösung dann auch für österreichische Händler zur Verfügung, die durch die Einbindung der Zahlart ihren Kunden einen breiteren Mix an Zahlarten anbieten könnten.

Was ein B2B-PayTech alles zu bieten hat

Mondu habe es sich zum Ziel gesetzt, den Zahlungsverkehr für kleine und mittelständische Unternehmen zu vereinfachen, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Die B2B-BNPL-Lösung soll es Marktplätzen und B2B-Händlern ermöglichen, ihren Käufern die beliebtesten Zahlarten sowie flexible Zahlungsbedingungen anzubieten. Konkret bedeute das in Deutschland z.B. B2B Online-Rechnungskauf und B2B Lastschrift. Die Lösung erhöhe das Umsatzpotenzial der Webshops und die Händler seien dabei vor Ausfallrisiken geschützt. Auch vereinfache Mondu den operativen Aufwand wie Rechnungszuordnung, Mahnwesen und Inkasso. Die Lösung lasse sich leicht in die E-Commerce-Umgebung von Händlern integrieren und sei über APIs, Plug-ins und Checkout-Widgets zugänglich.

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Das Konzept von BNPL ist in der B2B-Welt nicht neu. Da aber immer mehr Unternehmen auf die Digitalisierung umsteigen, wird der Bedarf an BNPL für B2B im Online-Bereich immens wachsen. Wir befinden uns am Rande eines ‚Digitalisierungsbooms‘ und Mondu möchte Teil dieser Revolution sein sowie Innovationen im B2B-Zahlungsverkehrsbereich vorantreiben.“

Malte Huffmann, Co-CEO von Mondu

Fast 50 Prozent des bestehenden Mondu-Teams konzentriere sich auf die Bereiche Produkt, Technik und Risikomanagement. Das Unternehmen habe erstklassiges Risikomanagement für hohe Annahmeraten am Checkout entwickelt – wobei Mondu in der Lage sei, Werte von über 90 Prozent zu ermöglichen.

Anfang dieses Jahres ernannte Mondu die ehemalige Legal Director von Klarna, Miyu Lee zum Chief Legal Officer und General Counsel, um ein dynamisches und modernes Rechts- und Compliance-Team aufzubauen, das den Ambitionen von Mondu entspreche.

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B2B-BNPL liegt zwar aktuell noch hinter dem B2C-BNPL-Markt zurück, aber wir glauben, dass es allein in Europa und den USA ein mögliches Marktvolumen von 200 Milliarden Dollar gibt, das größer ist als der weltweite Consumer-BNPL-Markt. Diese Series A-Finanzierung sowie die Unterstützung unserer europäischen und US-amerikanischen Investoren werden uns dabei helfen, unser Produkt schnell zu skalieren.“

Philipp Povel, Co-CEO von Mondu

Die Investoren

Die bisherigen Investoren Cherry Ventures, FinTech Collective sowie Tech-Unternehmer und Senior Executives von Klarna, Zalando und SumUp haben Mondu in seiner Series A weiter unterstützt. Angeführt wurde die Runde vom US Risikokapitalgeber Valar Ventures. Bis heute hat das Unternehmen 57 Millionen US-Dollar erhalten.ft

 
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