STRATEGIE 202010. Dezember 2019

Bundesbanker Balz: “2020 wird ein Schlüsseljahr für Europa im Zahlungsverkehr”

Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank
Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen BundesbankBundesbank

2020 wird laut Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, “ein Schlüs­sel­jahr für Eu­ro­pa im Zah­lungs­ver­kehr”. 2020 hätten eu­ro­päi­sche An­bie­ter die letz­te Chan­ce, eine zu­kunfts­fes­te Ar­chi­tek­tur der Zah­lungs­sys­te­me mit­zuge­stal­ten. Auf der Handelsblatt-Jahrestagung „Bankentechnologie“ in Frankfurt am Main gab Balz einen optimistischen Ausblick auf 2020.

Der Markt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs werde weiter stark wachsen, so Balz, dies bie­tet „ins­be­son­de­re für die vom Nied­rig­zin­s-Um­feld be­trof­fe­nen Ban­ken Chan­cen”. 2019 sei die Zahl der bar­geld­lo­sen Zah­lun­gen im Eu­ro­raum um fast acht Pro­zent gewachsen. Dies sei, so Balz, vor allem eine Folge der zu­neh­men­den Di­gi­ta­li­sie­rung. Im ers­ten Halb­jahr wur­den 2,14 Mil­li­ar­den Gi­ro­card-Trans­ak­tio­nen ge­tä­tigt, ein Plus von fast 22 Pro­zent. “Wachs­tums­trei­ber war ins­be­son­de­re das schnel­le und be­que­me Kon­takt­los-Be­zah­len” erklärte Balz. 22,2 Prozent der Gi­ro­card-Zah­lungen wurden kon­takt­los durchgeführt. Es seien über 100 Mil­lio­nen Gi­ro­cards im Um­lauf, so der Bundesbanker (Webseite).

Auch eu­ro­pa­weit wach­se die Anzahl der Kar­ten­zah­lun­gen, besonders diejenigen, die über in­ter­na­tio­na­le Kar­ten­sys­te­me ab­ge­wi­ckel­t werden. Ein Trei­ber, so Balz, sein dabei “die wach­sen­de Ver­brei­tung di­gi­ta­ler Be­zahl­lö­sun­gen, unter an­de­rem der Big­Techs”. Viel­fach liege den Be­zahl­lö­sun­gen der Big­Techs eine di­gi­ta­li­sier­te Karte der in­ter­na­tio­na­len Kar­ten­sys­te­me zu­grun­de. Deren Trans­ak­ti­ons­zah­len wach­sen somit par­al­lel zur wei­te­ren Ver­brei­tung die­ser di­gi­ta­len Be­zahl­mög­lich­kei­ten. Auch die Zahl der Überweisungen habe zugenommen. Der Grund laut Balz: “die er­folg­reich eta­blier­ten mo­bi­len Be­zahl­ver­fah­ren auf der Basis von In­stant Pa­y­ments”.

2018 sind Angebote von Big Tech-Firmen wie Apple Pay und Google Pay in den Zahlungsverkehr eingestiegen und konkurrieren in Deutschland mit den mo­bi­len Be­zahl­lö­sun­gen von Ban­ken und Spar­kas­sen. Andere Lösungen wie Amazon Pay erfreuen sich im E-Com­mer­ce gro­ßer Be­liebt­heit. “So be­set­zen die Big­Techs Stück für Stück die Schnitt­stel­le zum Kun­den”, erklärte Balz. Auch Facebook habe angekündigt, zunächst in den USA, eine Bezahlfunktion für seine Netze einzurichten. Mit Face­book Pay soll man in ver­schie­de­nen Apps Geld an an­de­re Per­so­nen ver­sen­den oder Diens­te be­zah­len kön­nen. Es gehe hier­bei, so Balz, “um einen ver­gleichs­wei­se tra­di­tio­nel­len Be­zahl­ser­vice, der auf der be­stehen­den Fi­nanz­in­fra­struk­tur auf­baut”.

Facebooks Libra hat ein kleines Erdbeben verursacht

Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank
Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen BundesbankBundesbank

Facebooks Plan, Libra als Stablecoin herauszugeben, habe “ein klei­ne­res Erd­be­ben nicht nur auf mei­nem Schreib­tisch, son­dern auch in den Be­spre­chungs­zim­mern von Ban­ken, Mi­nis­te­ri­en und prak­tisch allen Zen­tral­ban­ken aus­ge­löst”, betonte Balz.

Vor einem halben Jahr habe Face­book unter dem Pro­jekt­na­men „Libra“ die Ent­wick­lung eines Kryp­to-To­kens ver­kün­det. Mit einer Bin­dung an staat­li­che Wäh­run­gen, der Ab­wick­lung auf Block­chain-Basis und der Aus­ga­be über ein Part­ner­-Kon­sor­ti­um soll es den Zah­lungs­ver­kehr re­vo­lu­tio­nieren. “Nach­dem Libra viele Wo­chen die Dis­kus­sio­nen be­stimmt hatte, hat sich der Hype nach mei­nem Ge­fühl zu­min­dest etwas ge­legt”, so Balz. Wich­ti­ge Part­ner aus dem Zah­lungs­ver­kehrs­markt wie Pa­y­Pal, VISA und Mas­ter­card hätten sich zu­rück­ge­zo­gen. Po­li­tik, Re­gu­la­to­ren und Zen­tral­ban­ken hätten deut­lich ge­macht, dass Libra an­ge­sichts po­ten­zi­el­ler Ri­si­ken für die Fi­nanz­sta­bi­li­tät höchs­te re­gu­la­to­ri­sche An­for­de­run­gen er­fül­len müsse. Und schlie­ß­lich war der vorgesehene Libra-Start­ter­min zu am­bi­tio­niert und wurde auf das zwei­te Halb­jahr 2020 ver­scho­ben.

Po­li­tik, Zen­tral­ban­ken und Auf­se­her sollten die Pläne wei­ter­hin sehr ernst neh­men, forderte Balz. Libra habe ge­zeigt, was mög­lich ist und wel­che De­fi­zi­te im glo­ba­len Zah­lungs­ver­kehr noch be­stehen. Und selbst wenn Libra schei­tern soll­te, wer­den an­de­re Ak­teu­re mit ähn­li­chen oder an­de­ren Kon­zep­ten fol­gen. In­so­weit gehe es hier um lang­fris­ti­ge Wei­chen­stel­lun­gen. Big Techs würden ihre Produktpalette weiter in Richtung Bank­dienst­leis­tun­gen er­wei­tern. “Al­ler­dings, ohne sich selbst den dafür gel­ten­den kom­ple­xen und kos­ten­in­ten­si­ven Re­gel­wer­ken aus­zu­set­zen”, kritisierte er. So plant Goog­le mit der Ci­ti­group Bank­kon­ten anzubieten, auf die mit der Pay-App zu­ge­grif­fen wer­den kann. Apple habe schon län­ger eine Kre­dit­kar­te im An­ge­bot.

Markteintritt von Big Tech-Firmen “nicht unproblematisch”

Den Einstieg der Big ­Tech-Firmen findet Balz “nicht unproblematisch” und zwar in Sachen Ver­brau­cher­schutz, Wett­be­werbs­po­li­tik und aus der Sicht der Wett­be­wer­ber.

Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank
Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen BundesbankBundesbank

So be­steht die Ge­fahr, dass sich die di­gi­ta­len Platt­for­men zu immer markt­stär­ke­ren An­bie­tern ent­wi­ckeln, die den Kun­den am Ende gar keine Wahl mehr las­sen.”

Banken müssten sich den ver­än­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen an­pas­sen. Aber die­ses setze einen funk­tio­nie­ren­den Wett­be­werb vor­aus. Die Kar­tell­be­hör­den müssen über­prü­fen, ob die be­stehen­den In­stru­men­te noch ge­eig­net sind, um auf die wach­sen­de Markt­macht von Big­Techs zu re­agie­ren.

In China könnten die Bürger über die Diens­te We­Chat und Ali­pay (Ali­b­a­ba-Grup­pe) nicht nur be­zah­len, son­dern auch Essen be­stel­len, Thea­ter­kar­ten kau­fen oder Taxis rufen. Der tech­no­lo­gi­sche Vor­sprung der chi­ne­si­schen Play­er sei eine Her­aus­for­de­run­g für den eu­ro­päi­schen Markt, so Balz.

Laut einem Be­schluss des Bun­des­ta­ges zur An­pas­sung des Zah­lungs­diens­te­-Auf­sichts­ge­set­zes müssen An­bie­ter von tech­ni­schen In­fra­struk­tur-Leis­tun­gen einen Zu­gang zu ihren Schnitt­stel­len oder Be­triebs­sys­te­men ge­wäh­ren. “Ein rich­ti­ger und wich­ti­ger Schritt für Fair­play im di­gi­ta­len Wett­be­werb”, lobte Balz, “wir hof­fen, dass damit wie­der ‘Waf­fen­gleich­heit’ er­reicht wer­den kann und die eta­blier­ten Ak­teu­re ihre Wett­be­werbs­po­si­ti­on mit Blick auf die Big­Techs ver­bes­sern kön­nen.

Digitales Zentralbankgeld für jedermann?

Bei der Be­wer­tung von di­gi­ta­lem Zen­tral­bank­geld müs­sen Vor- und Nach­tei­le, Chan­cen und Ri­si­ken ge­gen­ein­an­der ab­ge­wo­gen wer­den, so Balz. “Über diese As­pek­te wis­sen wir der­zeit noch viel zu wenig”. Zudem müs­se man un­ter­schei­den zwi­schen einer „Who­le­sa­le-Va­ri­an­te“ für be­grenz­te Nut­zer­krei­se und einer „Re­tail-Va­ri­an­te“, also di­gi­ta­lem Zen­tral­bank­geld für je­der­mann.

Die Bun­des­bank habe sich mit einem sol­chen Sze­na­rio schon vor ei­ni­ger Zeit im „Block­bas­ter“-Pro­jekt mit der Deut­schen Börse be­schäf­tigt. Grund­sätz­lich wäre die Aus­ga­be von „who­le­sa­le token“ durch die Zen­tral­bank aus­schlie­ß­lich an Ban­ken ver­mut­lich mit über­schau­ba­ren Ri­si­ken ver­bun­den, erklärte Balz. Al­ler­dings könn­te man auch über­le­gen, ob man nicht einen et­wai­gen Markt­be­darf auch durch eine ef­fi­zi­en­te Ge­stal­tung von Schnitt­stel­len zwi­schen klas­si­schem Zah­lungs­ver­kehrs­sys­tem und in­no­va­ti­ver Block­chain-Tech­no­lo­gie zum Bei­spiel bei der Über­tra­gung von Wert­pa­pie­ren ab­de­cken könn­e.

Bei “di­gi­ta­lem Zen­tral­bank­geld für je­der­mann” sei die Bundesbank deut­lich zu­rück­hal­ten­der, auch wenn ver­schie­de­ne Zen­tral­ban­ken die Chan­cen und Ri­si­ken von di­gi­ta­lem Zen­tral­bank­geld für die brei­te Öf­fent­lich­keit untersuchen würden. So habe sich die chi­ne­si­sche Zen­tral­bank für die zeit­na­he Ein­füh­rung einer di­gi­ta­len Bar­geld-Al­ter­na­ti­ve ent­schie­den. Und die schwe­di­sche Zen­tral­bank forsche schon an der „eKro­na“. Auf­grund des stark rück­läu­fi­gen Bar­geld­ver­kehrs in Schwe­den wolle man den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger eine Al­ter­na­ti­ve in Zen­tral­bank­geld an­bie­ten. Es seien aber noch viele Fra­gen offen. Die Bundesbank werde sich eng mit der EZB und ihren Part­nern im Eu­ro­sys­tem ab­stim­men. Aber ein „di­gi­ta­ler Euro“ – unter die­sem Schlag­wort wird  nun ver­mehrt in Po­li­tik und Me­di­en dis­ku­tiert – müsse nicht unbedingt von der Zen­tral­bank ausgegeben wer­den – dies könn­ten auch Ge­schäfts­ban­ken tun, so Balz.

Lob für TIPS und PEPS-I

Den traditionellen Zahlungsverkehr will die Bundesbank weiter entwickeln. Bei der Echt­zeit-Ab­wick­lung von Zah­lun­gen könnten noch man­che Hin­der­nis­se be­sei­tigt wer­den. Und warum nicht in­no­va­ti­ve In­stant Pa­y­ment Sys­te­me ver­knüp­fen und für grenz­über­schrei­ten­de Zah­lun­gen nut­zen? “Ein ent­spre­chen­der Test­lauf der In­stant Pa­y­ment Ab­wick­lungs­platt­form des Eu­ro­sys­tems – TIPS – zu­sam­men mit SWIFT gpi ver­lief er­folgs­ver­spre­chend”, so Balz. Auch ohne Libra könnte man so die glo­ba­len und grenz­über­schrei­ten­den Zah­lungs­strö­me be­schleu­ni­gen. Auch begrüßte Balz pri­vat­wirt­schaft­li­che In­itia­ti­ven, wie die eu­ro­päi­sche Lö­sung “PEPS-I“, ein von in­ter­na­tio­na­len Kar­ten­sys­te­men und Tech­no­lo­gie­kon­zer­nen un­ab­hän­gi­ge Be­zahl­al­ter­na­ti­ve.

Mit Blick auf 2020 erklärte Balz, dass es er­folg­rei­ch eta­blier­te Sys­te­me und Lö­sun­gen in ein­zel­nen Län­dern gäbe, die deut­sche Gi­ro­card sei hier das beste Bei­spiel. Doch eu­ro­pa­weit funk­tio­nie­ren diese nur, wenn mit den in­ter­na­tio­na­len Kar­ten­sys­te­men ko­ope­riert wird. Ähn­li­ches gelte für Be­zahl­sys­te­me im E-Com­mer­ce oder für Per­son-to-Per­son Pa­y­ments (P2P).

Burkhard Balz, Bundesbank

Burkard Balz wurde 1969 in Lemgo(NRW) geboren. Balz absolvierte die Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Commerzbank in Hannover, anschließend das Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Göttingen, wurde Trainee im Firmenkundenkreditgeschäft bei der Commerzbank in Hannover und Frankfurt am Main. Referent im Verbindungsbüro der Commerzbank zur Europäischen Union in Brüssel, Firmenkundenbetreuer bei der Commerzbank in Hannover, Abteilungsdirektor Institutionelle Kunden bei der Commerzbank in Hannover (Prokurist),  2009 bis 2018: Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU), ab 2014 Koordinator (Finanzpolitischer Sprecher) der EVP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Währung. Seit 01.09.2018 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank.

Kooperationen werden 2020 noch wichtiger

Mit In­stant Pa­y­ments sei ein Fun­da­ment ge­legt, das als Basis für eine pan-eu­ro­päi­sche Ab­wick­lung ge­nutzt wer­den könn­te. Karten müssten nicht nur in phy­si­scher Form, son­dern auch zur Ein­bin­dung in Smart­pho­ne-Wal­lets ver­füg­bar sein. Kun­den müss­ten nicht so­fort auf Pa­y­ment-Apps um­stei­gen.

Sie könnten die geliebte Girocard gegebenenfalls unter einer europäischen Marke weiter nutzen.”

Die neuen PSD2-Schnitt­stel­len, die alle Ban­ken seit Sep­tem­ber für li­zen­sier­te Marktak­teu­re be­reit­stel­len müs­sten, kön­nten ein wei­te­res Ele­ment für die eu­ro­pa­wei­te In­ter­ak­ti­on der Ban­ken im Zah­lungs­ver­kehr bil­den. Am 14. Sep­tem­ber 2019 wurden die neuen Re­gu­lie­rungs­stan­dards zur „Star­ken Kun­den­au­then­ti­fi­zie­rung und si­che­ren Kom­mu­ni­ka­ti­on“ wirk­sam.

Balz begrüßte die Be­stre­bun­gen der Deut­schen Kre­dit­wirt­schaft, die ver­schie­de­nen Zah­lungs­ser­vices im E-Com­mer­ce unter einer Marke auf einer Platt­form zu bün­deln. Auch die Spar­kas­sen und Volks­ban­ken hätten ge­mein­sam mit KWITT er­folg­reich das Thema P2P-Zah­lun­gen be­setzt. “Ko­ope­ra­tio­nen wie diese sind zu be­grü­ßen und wer­den in Zu­kunft noch viel wich­ti­ger wer­den”, erklärte Balz. In einer Netz­werk­in­dus­trie wie dem Zah­lungs­ver­kehr würde es künf­tig noch mehr dar­auf an­kom­men, zu ko­ope­rie­ren und die ein­zel­nen Stär­ken zu­sam­men­zu­füh­ren – und dies nicht nur na­tio­nal, son­dern auch grenz­über­schrei­tend. Im Zah­lungs­ver­kehr werde am Ende nur der­je­ni­ge Er­folg haben, der eine kri­ti­sche Masse er­reicht. Dies sei eine zwin­gen­de Folge der Netz­wer­k­öko­no­mie. Die Ban­ken seien mit X-Pay und PEPS-I auf dem rich­ti­gen Weg. Aber der Weg sei noch lang und die Zeit dränge.

Letzte Chance, die Zahlungssysteme mitzugestalten

2020 hätten die eu­ro­päi­schen An­bie­ter ver­mut­lich die letz­te Chan­ce, eine zu­kunfts­fes­te Ar­chi­tek­tur der Zah­lungs­sys­te­me mit­zuge­stal­ten.

Nut­zen Sie diese Chan­ce, denn das Ver­trau­en auf be­währ­te Ge­schäfts­mo­del­le und die Do­mi­nanz und Über­le­gen­heit na­tio­na­ler Lö­sun­gen sind keine gute Ant­wort auf die Her­aus­for­de­run­gen der di­gi­ta­len Zu­kunft.”

Der Bundesbanker erwartet für 2020 “sich ändernden Formfaktoren”: Neue Be­zahl­for­men – sei es per We­a­ra­ble oder per Voice – würden Stück für Stück im Mas­sen­markt an­kom­men. Das Be­zah­len mit dem Smart­pho­ne werde 2020 zu­neh­men. Ins­be­son­de­re im Ver­gleich zum Bar­geld werde das Smart­pho­ne wegen des ge­än­der­ten Nut­zer­ver­hal­tens und der Be­quem­lich­keit an Be­deu­tung ge­win­nen. Instant Pa­y­ments wer­den an Fahrt auf­neh­men und beim End­ver­brau­cher an­kom­men. Sie böten ein gro­ßes Po­ten­zi­al im B2B-Be­reich, aber auch im Ein­zel­han­del und E-Com­mer­ce. “Dabei zählt am Ende, was Ver­brau­cher und Händ­ler wol­len: eine ein­fa­che, schnel­le, si­che­re und kos­ten­güns­ti­ge Zah­lungs­ab­wick­lung”, so Balz.

Die Big­Techs wer­den weitere Schrit­te auf dem Par­kett des Fi­nanz­sek­tors un­ter­neh­men. Ob nun mit Libra oder ohne – der Trend zur Aus­wei­tung ihrer Ge­schäfts­fel­der in Rich­tung Fi­nanz- und Zah­lungs­diens­te werde sich fort­set­zen. Die Nut­zung von Daten spielt dabei eine wich­ti­ge Rolle. Auch im Zah­lungs­ver­kehr seien sie das „Öl des 21. Jahr­hun­derts“.hd

 
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