Diebold Nixdorf - Vertriebseffizienzanalyse - Das Ende vom Prinzip Zufall
SB & FILIALE11. April 2017

Diebold Nixdorf steigt – als wohl erster GAA‑Anbieter – auf Microsoft Windows 10 um

SymbolbildDiebold Nixdorf/ITFM

Bisher liefen GAA in aller Regel unter Windows XP Embedded (das von MS noch bis 2019 unterstützt wird). Nun gilt das Betriebssystem aus dem Jahr 2001 nicht nur als betagt, sondern auch unter Sicher­heits­gesichts­punkten (freundlich formuliert) als völlig überholt. Diebold Nixdorf gibt nun bekannt, das sie nach eigenen Angaben als erster Hersteller von Geldautomaten, Microsofts Windows 10 unterstützen können.

Mit dem Umstieg auf das neueste Betriebssystem können Finanzinstitute zum einen natürlich die Sicherheit erhöhen (auch gegen moderne Cyber-Bedrohungen) – und zum anderen Compliance-Standards besser einhalten. Schließlich sollen die Windows-10-Systeme aber auch besser zukunftsorienitierte Services erfüllen können.
Diebold-Nixdorf

Wir sind nicht nur der erste Geldautomaten-Hersteller, der Windows 10 unterstützen kann. Wir liefern sogar bereits seit Mitte 2014 die ersten Windows-10-kompatiblen Prozessoren aus.“

Ulrich Näher, Senior Vice President, Systems Diebold-Nixdorf

Das vorgehen, die Systeme bereits seit 2014 auf Windows 10 vorzubereiten, zeige, das Diebold-Nixdorf eine zukunftssichere Entwicklungsmentalität habe. Die Migration von Diebold Nixdorf auf ein 64-Bit-Betriebssystem sei konform mit den Support-Richtlinien von Intel und Microsoft. Wenn auch gefühlt etwas spät.

Alan Kerr, Diebold-NixdorfDiebold-Nixdorf

Unter Windows 10 böten die Systeme nun auch Speicher- und Prozessorfunktionen, wie etwa erweiterte Sicherheitsoptionen. Die könne man nun voll ausnutzen. Dennoch: Diebold-Nixdorf ist damit wohl der derzeit einzige Hersteller, der Finanzinstitute darauf vorbereitet, dass 32-Bit-Versionen nicht mehr verfügbar und anders formuliert – schlicht veraltet – sind.

„Wir haben aufmerksam mit anderen Branchengruppen zusammengearbeitet, um unseren Kunden einen Vorsprung zu verschaffen und ihnen diese Migration so weit wie möglich zu erleichtern“, erklärt Alan Kerr, Senior Vice President, Software. “Hier geht es um mehr als um die Migration auf das nächste Betriebssystem, die Migration auf Windows 10 ist ein wichtiger nächster Schritt für alle Finanzinstitute, die die Zukunft der Kundentransaktionen mitgestalten möchten, und wir sind bestens positioniert, sie dabei zu unterstützen.“aj

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