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FINTECH20. März 2017

FinLeap baut InsurTech-Hub ‚Element‘ und beantragt eine eigene Sachversicherer-Lizenz bei der BaFin

www.element.in

Das Rennen ist eröffnet: Derzeit haben wohl mindestens drei Unternehmen vor, den ersten volldigitalen Versicherer noch 2018 auf den Markt zu bringen. FinLeap ist einer davon, genauer die Tochter die ‚FL FinTech B AG‘. Sein Versicherer soll Element heißen, speziell auf „die Bedürfnisse des digitalen Zeitalters zugeschnitten“ sein und befindet sich derzeit im Antragsprozess für eine Sachversicherer-Lizenz nach dem Ver­sicherungs­auf­sichts­gesetz (VAG) bei der BaFin.

Noch hält sich FinLeap in der Pressemitteilung äußerst vage. Fast schon orakelnd heißt es: „Der Name Element erinnert bewusst an die Kombination von chemischen Elementen. Bringt man in der Chemie die richtigen Elemente zusammen, entsteht etwas Neues und Nützliches. Das Geschäftsmodell Element soll durch die Kombination von verschiedenen Versicherungsleistungen und Partnern einzigartige und neue Versicherungsprodukte schaffen, um die Bedürfnisse der Kunden bestmöglich und individuell zu erfüllen.

FinLeap

Wir bieten die Infrastruktur für unsere Partner, damit sie innovative und digitale Angebote schaffen können. Sie kennen Ihre Kunden besser und eine Lösung, die direkt aus einem Kundenwunsch entsteht, ist die vielversprechendste Innovation.”

Ramin Niroumand, Geschäftsführer von FinLeap

Die Fakten in wenigen Worten

Klar ist: Es handelt sich um ein InsurTech; man will als eigenständiger Versicherer über eine eigenen Plattform mit eigenen Produkten (12 seien geplant) antreten und dieses Angebot wird ohne analoge (papierhafte) Prozesse auskommen. Allerdings sind offenbar Kooperationen mit etablierten Versicherern und Vermittlern geplant. FinLeap selber spricht von einer „Insurance-as-a-Platform”. Geht man von der FinLeap-Denke aus, dann ist offenbar ein Versicherungs-Hub (vergleichbar dem FinLeap-Banking-Hub der solarisBank) gemeint. Dementsprechend wird es auch wieder einen modularen Ansatz mit API-Anbindung geben – samt Dienstleistung für andere FinTechs, die eigene Leistungen über den Insurance-Hub vertreiben können.

Antrag bei der BaFin gestellt

Elements befinde sich derzeit im Antragsprozess für eine Sachversicherer-Lizenz gemäß VAG bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), um seine potenziellen Kunden zukünftig vollständig in etablierten Sparten wie zum Beispiel Hausrat und Haftpflicht bedienen zu können.

Das Team von Element bestünde derzeit aus 20 Mitarbeitern und soll schrittweise weiter aufgebaut werden. Für den Vorstand konnte Wolff Graulich, zuletzt Bereichsleiter bei der AXA, gewonnen werden, sowie Henning Groß als Chief Technology Officer (CTO). Groß war zuvor bei Axel Springer in leitender Position für technologische Innovation zuständig.

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