ANWENDUNG1. Juni 2018

SolarisBank und Clarus.io wollen FinTechs vor Finanzkriminalität schützen

solarisBank

Die Berliner „Banking-Plattform“ SolarisBank, und das RegTech-Startup Clarus.io aus Israel haben eine Partnervereinbarung unterzeichnet. Sie wird der SolarisBank die Verwendung der Plattform zur Transaktionsüberwachung von Clarus ermöglichen, um ihre Compliance-Prozesse zu rationalisieren und somit ihre lokalen und internationalen Aktivitäten zu skalieren. Die cloudbasierte Plattform von Clarus dient zur Identifikation, Untersuchung und Berichterstattung hinsichtlich potenzieller Geldwäsche und Terrorfinanzierung.

Transaktionsüberwachung ist ein häufig übersehenes Element der AML-Compliance (Anti-Geldwäsche). Durch Analyse der während des Know-Your-Customer-Prozesses beschafften Kundeninformationen gegenüber der tatsächlichen Aktivität des Kunden können verdächtige Muster, Ausreißer sowie Aktivitäten, die bekannten Geldwäschemustern entsprechen, identifiziert, untersucht und berichtet werden. Neuere Regulierungen einschließlich der 4. EU-Geldwäsche-Direktive (MLD4) haben die Transaktionsüberwachung zu einer Anforderung für jede regulierte Körperschaft gemacht.

Unzureichende Anti-Geldwäsche-Compliance birgt erhebliche Risiken für Finanzinstitutionen in sich. Hohe Geldstrafen, öffentliche Sanktionen, strafrechtliche Verfolgung und dauerhafte Image-Schäden können die Folge sein.

Als Finanzinstitution mit dem Ziel, Innovationen im Bereich der Finanzdienstleistungen zu ermöglichen, betrachten wir die SolarisBank als einen natürlichen Partner. AML-Compliance ist teuer, zeitraubend und auf Wissen angewiesen. Wir wollen dieses Problem für aufstrebende FinTech-Startups und Finanzinstitutionen mindern.”

Nir Mandel, CEO von Clarus.io

Aufgrund ihres umfangreichen Wissens bei den Compliance-Anforderungen war es ein sehr kooperativer und schneller Arbeitsprozess mit Clarus.io. Wir erhielten umfangreiche Betreuung beim Onboarding-Prozess, um das Produkt live zu bringen und freuen uns auf künftige Systemerweiterungen.”

Till Harnos, Head of Transactional Products bei der solarisBank

Die Clarus-Plattform erhält alle relevanten Kunden- und Transaktionsdaten über API. Dann laufen die Daten durch die Erkennungs-Engine, die eine Kombination branchenspezifischer sowie Ad-Hoc-Regeln zusammen mit hochentwickelten statistischen Modellen einsetzt und Aktivitäten markiert, die zu bekannten Geldwäschemethoden passen.

Eine markierte Aktivität wird dann mit der Untersuchungsplattform von Clarus analysiert. Diese fasst die Aktivität zusammen und stellt operative Werkzeuge und Einblicke bereit, um möglichst schnell zu einer Lösung zu kommen.

Das Startup Clarus.io wurde 2016 von Experten gegründet, die gemeinsam langjährige Erfahrung bei der Implementierung von Compliance-Technologien bei führenden Banken haben. Ein hohes Maß an Compliance soll ein Wegbereiter für Geschäfte sein und kein Geschäftshemmnis. Dafür will Clarus.io einfache und innovative Lösungen für Finanzinstitutionen jeder Größe bereitstellen.pp

 
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