FINTECH14. Nov. 2016

1 Mio. Konten zum Start: BANKSapi will Banken, Versicherer, FinTechs, Telkos und Kunden verbinden

BANKSapi
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BANKSapi stellt eine API bereit, nach deren Implementierung User auf ihre Konten, Kredit­karten und Depots über die Anwendungen von Unternehmen zugreifen können sollen. Darüber hinaus will BANKSapi auch Banken, Versicherer, FinTechs und Telkos die Möglichkeit geben, Banking-Leistungen selber zu definieren und die Alltagsrelevanz der eigenen Angebote zu er­hö­hen, so BANKSapi. Mit rund 1 Mio. Endkunden (via fundsaccess) wird BANKSapi vom Start weg ein gewichtiger Spieler in der API-Riege um figo, FinTecSystems, solarisbank, Suttor, WireCard & co.

banksapi-logoBANKSapi will Schnittstellen zwischen Banken, Versicherungen, FinTechs und Telkos als Plug-and-Play-Lösung liefern und Usern die Möglichkeit geben, über diese Dienstleister auf alle Bank- & Versicherungsdaten zuzugreifen. Damit sollen Banken und Versicherer die notwendigen Daten liefern und erhalten können, damit Kooperationen zwischen den verschiedensten Unternehmen möglich werden. So könnten die Banken und Unternehmen (nach Zustimmung des Kunden) Konten, Depots und Kreditkarten in eigene Anwendungen integrieren und Banken im Gegenzug Mehrwertleistungen anbieten. Dies soll zum Beispiel Marketplace-Banking, Roboadvisory-Lösungen und das Verschlanken von Prozessen ermöglichen.

BANKSapi
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Bei digitalen Ökosystemen wird über kurz oder lang immer auch ein Banking-Bereich mit den einzelnen Bankverbindungen des jeweiligen Endkunden benötigt werden, da in diesem Segment die größte Alltagsrelevanz und somit die größte Nutzungsfrequenz liegt.“

Rolf Henning Hackel, Geschäftsführung, Vertrieb und Recht

PSD2 wirft ihre Schatten voraus

Die auf europäischer Ebene beschlossene PSD2 wird zusätzlich als Katalysator wirken. So werden Unternehmen nach Zustimmung der Kunden die Möglichkeit haben, Kontoinformationen bei den Banken abfragen zu können. Technische Hindernisse, wie sie sich heute noch bei einigen Banken vorfinden, werden dann nicht mehr zulässig sein. Vielfältige Innovationen, Banking auch ohne direkten Bankkontakt tätigen zu können, werden entstehen.

BANKSapi will die technische Schnittstelle liefern

NorthPoleStock/bigstock.com
NorthPoleStock/bigstock.com

Und genau käme BANKSapi ins Spiel: Mit Hilfe der API können Unternehmen mit geringem Ent­wick­lungs­auf­wand Bankkonten, Depots und Kreditkarten in ihr eigenes Leistungsspektrum integrieren. Der Banking-as-a-Service Dienst konsolidiert in nur einer Schnittstelle annähernd alle deutschen Banken. Entwickler und Designer erhalten durch die API das Werkzeug, um Digital Banking neu zu erfinden und die Schnittstelle zum Kunden nicht zu verlieren. Als Rechenzentrum wird mit der DATEV ein deutsches Hochsicherheitsrechenzentrum auf Tier-4-Level genutzt.

Versicherungen, Banking, Roboadvisory, PFM, …

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten wie die Umsetzung von Marketplace-Banking, die Integration von Banking in Versicherungsangebote bzw. PFM-Apps oder das Verkürzen von Kreditantragsprozessen ermöglichen eine neue User Experience. Anbietern von Roboadvisor-Lösungen werden über die API die Möglichkeit gegeben, Depots bei bestehenden Banken umfangreich zu analysieren und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.

Paul Huber, Geschäftsführer der BANKSapiBANKSapi
Paul Huber, Geschäftsführer der BANKSapiBANKSapi

BANKSapi ist eigentlich fundsaccess:
1 Million Konten und Depots zum Start

Geschäftsführer der BANKSapi sind Rolf Henning Hackel für Vertrieb und Recht sowie Paul Huber für IT und Operations. Beide sind ebenfalls Vorstände der fundsaccess, die sowohl das Team der BANKSapi stellt und nach eigenen Angaben über 1 Mio. Konten und Depots einbringt. Daraus sollen „Skaleneffekte“ besonders günstige Preise ermöglichen: Ist BANKSapi also als Eröffnung eines Preiskampfes zu verstehen?

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http://www.it-finanzmagazin.de/?p=40140
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