FINTECH20. Juli 2018

JDC App ‚allesmeins‘ wird um Infrastruktur für Krypto-Investments erweitert

JDC-App mit Krypto-Funktion
artmagination/bigstock.com

Vor einem halben Jahr informierte die JDC (Jung, DMS & Cie. Pool) über die Gründung ihres Blockchain-Labs in Liechtenstein. Nun stellt das Unternehmen seine Pläne die App „allesmeins“ zu einer „einfach zu bedienenden Infrastruktur für Krypto-Assets und Kryptowährungen“ zu erweitern.

In Zusammenarbeit mit der Bank Frick hätten die Unternehmen ein ‚einfaches, kundenorientiertes Verfahren für den Kauf und die sichere Verwahrung von Krypto-Assets und -währungen‘ entwickelt. Dazu würde der elektronische Finanz- und Versicherungsordner „allesmeins“(JDC) um Funktionen zur Darstellung, Abwicklung und Verwahrung von Krypto Assets erweitert.

Derzeit könnten Berater und Endkunden in der WebApp „allesmeins“ mit nur zwei Klicks zum Beispiel eine bestehende Versicherung hinzufügen. Ähnlich einfach soll es mit der Kooperation und den neuen Funktionen nun auch für Krypto-Investments werden.

Xing

Trotz vieler Startups und hoher Investitionen im Kryptomarkt sehen Prozesse zum Kauf, der Wertdarstellung und der Verwahrung von Kryptowährungen noch immer sehr kompliziert und technisch aus. Mich erinnert das an das Betriebssystem MS-DOS aus den 90er Jahren. Es wird Zeit, dass wir mit unseren Lösungen gemeinsam mit Bank Frick ein einfach bedienbares und zugleich vertrauensvoll sicheres System umsetzen“

Stefan Bachmann, JDC Group-Vorstand

JDC

Die Teams der JDC Group und Bank Frick werden an den relevanten Schnittstellen zusammenarbeiten, um eine integrierbare, voll digitale Lösung anzubieten. Zwar wird es auch vorher schon möglich sein, den Krypto-Token Blocx zu erwerben, Ziel ist aber ein medienbruchfreies Verfahren, das auch eine volle Einlagensicherung in FIATWährungen (Zahlungsmittel ohne inneren Wert, die als Tauschmittel dienen) und ein bankübliches „KYC“ (know your customer)-Verfahren beinhaltet, also eine insbesondere für Kreditinstitute und Versicherungen vorgeschriebene Legitimationsprüfung von Neukunden.

Vor allem die Option einer „Cold Storage“-Verwahrung in einem Bankdepot sei bei Experten und Eigentümern von Kryptowährungen stark gefragt. Cold Storage, auch Offline-Wallet genannt, biete das höchste Maß an Sicherheit für in Kryptoform Erspartes.

Hierbei werde eine Wallet, also eine Art elektronische Geldbörse, an einem gesicherten Ort gespeichert, der keine Verbindung zum Internet hat und somit einen sehr guten Schutz gegen Computerschwachstellen bietet.aj

 
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