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FINTECH15. März 2017

N26 feiert sich als ‚führende mobile Bank in Europa‘ – jetzt mit 300.000 Kunden in 17 Ländern

N26

N26 (ehem. number26) verkündet, dass es nun 300.000 Kunden habe – im Januar 2016 seien es erst 100.000 gewesen. Mit der Verdreifachung erreicht N26 – nach drei Jahren – die Größe einer kleinen bis mittleren Sparkasse (396 gibt es). So habe man sich „innerhalb von nur zwei Jahren seit Produktlaunch 2015 […] von einem kleinen FinTech zu einer lizensierten Vollbank entwickelt, die in 17 Märkten in Europa aktiv ist und über 99% Bewohnern der Eurozone verfügbar“ sei.

Drei Milliarden Euro Transaktionen (in drei Jahren)

Gegründet von den Wienern Maximilian Tayenthal und Valentin Stalf, habe N26 seit Launch über drei Milliarden Euro in Transaktionen verbucht. Mehr als 60% davon seinen in 2016 durchgeführt, das bedeute ein siebenfaches Wachstum auf das vorherige Jahr, heißt es in der Pressemitteilung. Die Kartentransaktionen überstiegen 10 Millionen im letzten Jahr. Im Februar sei jede Stunde mindestens 1.900 Mal mit einer N26 Karte bezahlt worden.

n26

Januar und Februar 2017 waren die stärksten Monate in Hinblick auf Kundenwachstum in unserer Firmengeschichte. Schon in den nächsten Jahren werden wir auf einige Millionen Kunden wachsen.”

Valentin Stalf, Gründer und CEO von N26

Nun sollte man zwar die Zahlen relativieren (in Bezug auf Kunden und Transaktionen im Vergleich zu Sparkassen und anderen Banken) – aber dennoch das Wachstum und die damit verbundene Dynamik nicht unterschätzen.

N26 selber führt seinen rapiden Aufstieg auf die eigene ‚mobile-first Technologie‘ zurück, die ihnen schnelle Innovationen ermögliche. Das Unternehmen zeigt dem Markt damit aber auch, was für etablierte Banken an Wachstum mindestens möglich wäre und derzeit nur in Ansätzen realisiert wird.

N26

Im Januar 2015 bei Markteintritt bot N26 ein Girokonto mit Mastercard. Heute ist das Unternehmen eine Bank, die einen Echtzeit-Überziehungsrahmen sowie internationale Überweisungen in 19 Währungen, Investment-Produkte und Echtzeit-Kredite bis zu 25.000 Euro anbietet. Ziel von N26 ist es, alle Facetten einer traditionellen Retail-Bank zu digitalisieren. Doch statt alle Produkte selbst zu entwickeln, arbeitet N26 mit Partnern aus der FinTech- und Finanzdienstleister-Szene.

Derzeit habe die FinTech-Bank rund 200 Mitarbeiter und den Wunsch, die erste paneuropäische Bank zu werden. Seit Dezember ist N26 nach eigenen Angaben in 17 europäischen Ländern verfügbar: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, Slowakei und Spanien. Rund 30.000 der 300.000 Kunden kommen aus Frankreich, jeweils 10.000 weitere aus Spanien und Irland.

Nicht an zu großen Ambitionen scheitern

Das N26 als Startup bisher einen guten Job macht (von vermeidbaren Fehltritten in 2016 abgesehen), steht außer Frage. Auch dass 300.000 Kunden für einen Start von der grünen Wiese ein guter Wert sind, sei unbenommen. Der N26-Claim „führende mobile Bank in Europa“ kann jedoch nach hinten losgehen. Man denke an Paymentdienstleister und PayPal-Vergleiche.aj

N26
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