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ANWENDUNG30. September 2022

SWIFT Securities View: So geht Transparenz im Wertpapiergeschäft

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SWIFT hat jetzt den Abschluss des Pilotprojekts SWIFT Securities View bekanntgegeben. Der neue Service soll die Transparenz im Post-Trade-Prozess deutlich erhöhen und helfe, kostspielige Abwicklungsfehler zu vermeiden. Anwendern soll der Dienst in der Breite ab 2023 zur Verfügung stehen.

Bislang sei es nach Abschluss einer Wertpapiertransaktion nicht möglich gewesen, die weiteren Schritte in der Abwicklung über mehrere Intermediäre hinweg zu verfolgen. Dieser fehlende Überblick erhöhe das Risiko, dass sich ein Wertpapier zum Zeitpunkt des Abschlusses nicht an seinem Bestimmungsort befindet. Dies wiederum führe zu Abwicklungsfehlern, die der Branche jährliche Zusatzkosten in Höhe von rund 3 Mrd. USD verursachen würden.

Ein Lösungsansatz

SWIFT Securities View (Website) verschaffe den Marktteilnehmern nun einen klaren Überblick über alle Schritte des Abwicklungsprozesses. Damit ermögliche der Service es ihnen, Transaktionen zu identifizieren, bei denen das Risiko zum Scheiterns besteht – einschließlich der frühzeitigen Erkennung von Unstimmigkeiten zwischen Kauf- und Verkaufsanweisungen. Dazu werde ein ISO-Standard Unique Transaction Identifier verwendet, der Nachrichten miteinander verknüpfe, die sich auf denselben Handelsvorgang beziehen und eine automatische Verfolgung beider Seiten einer Transaktion durch alle beteiligten Marktteilnehmer ermögliche – ähnlich der Nachverfolgung eines Pakets durch einen Zustelldienst.

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SWIFT Securities View bietet unseren Kunden nicht nur die Möglichkeit, Unstimmigkeiten bei der Abwicklung von Transaktionen zu erkennen und zu beheben, sondern bildet auch die Grundlage für einen neuen Industriestandard, der die Branche grundlegend verändern wird – so wie SWIFT GPI bereits den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr verändert.”

Vikesh Patel, Head of Securities Strategy bei SWIFT

SWIFT unterstütze die allgemeine Einführung des Transaction Identifier, um eine standardisierte Datennutzung über den gesamten Post-Trade-Prozess zu erreichen. Dies führe nicht nur zu mehr Transparenz bei Wertpapiertransaktionen, sondern trage auch zur Risikominderung bei.ft

 
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