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EVENTS & MESSEN10. Oktober 2017

Atemlos durch Tag und Nacht – die Sieger des zweiten InsurHack der Zurich in Köln

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48 Stunden am letzten Wochenende Non-Stop im RheinEnergieSTADION Köln. Der Einladung der Zurich Gruppe Deutschland zum zweiten Hackathon „InsurHack“ folgten in diesem Jahr viele Hacker und Coder aus 17 Ländern. Rund 130 Programmierer entwickelten dort im direkten Wettbewerb in insgesamt 26 Teams in kürzester Zeit verschiedenartige Ideen und Lösungen für die neue IT-Plattform der Zurich Versicherung. Dazu öffnete die Zurich die API-Schnittstelle der eigenen Plattform.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr fand der zweite InsurHack der Zurich wiederum in der Stadion-Atmosphäre in Köln statt. Diesmal standen mit insgesamt 75.000 Euro noch weit mehr Preisgelder für die Sieger bereit, welche eine Expertenjury am Sonntagabend bestimmt und für die besten Ideen vergeben hat.

Beim zweiten InsurHack gab es auch zwei Kategorien – in den Bereichen „Everyday Insurance“ sowie „Open Data“ waren kreative Ideen gefragt und bereits funktionierende Lösungen zu entwickeln.

Die Zurich Gruppe will mit dem InsurHack wertvolle Impulse für die Entwicklung innovativer, kundenorientierter Versicherungslösungen sammeln. Das intensive Zusammentreffen unter ungewöhnlichen Bedingungen ist zudem ein Umfeld, wo die Zurich Talente entdecken kann und leicht neue Kontakte entstehen.

Zurich Gruppe Deutschland

Die Stimmung im RheinEnergieSTADION war hervorragend. Nicht nur die Coder und Hacker haben zwei Tage und Nächte mit größter Energie durchgemacht. Auch die unterstützenden Fachexperten und Organisatoren sowie unsere Partner waren mit voller Energie dabei.“

Dr. Klaus Endres, Chief Operating Officer der Zurich Gruppe Deutschland

Von Siegern und Gewinnern beim InsurHack

In der Logen-Ebene des RheinEnergieSTADIONS arbeiteten die Teams konzentriert. Für Verpflegung war ebenso gesorgt wie für Bewegung und Entspannung mit Strandkörben und Liegestühlen. Die angebotenen Schlafgelegenheiten im Kabinenbereich des Stadions nutzten jedoch nur wenige, um nicht die Chance auf den Sieg zu verpassen. Nach den nur 2 Tagen wurden der Jury schließlich zahlreiche beeindruckende Ergebnisse vorgestellt. Alle zählten hier zu den Gewinnern, und einige davon wurden als Sieger gekürt.

Zurich Gruppe Deutschland

Was der Jury nach knapp 48 Stunden intensiver Teamarbeit vorgestellt wurde, ist wirklich großartig. Den Teams ist es gelungen, kreative Ideen in kürzester Zeit zu lauffähigen Lösungen zu entwickeln. Die Qualität der Pitches war durchweg hoch.“

Marcus Nagel, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland

Everyday Insurance – Praxislösungen für den Versicherungsalltag

Gewinner im Bereich Everyday Insurance mit einem Preisgeld von 21.000 Euro wurde das Team „TrojanHörses“. Die App-Anwendung zur Prävention von Unwetterschäden konnte überzeugen. Bei einer aufkommenden Unwetterwarnung erhält der Kunde Push-Nachrichten direkt auf sein Smartphone. So kann er Risiken mindern und vermeiden. Das hilft Kunden und Versicherern gleichermaßen und kann nun mit Bonuspunkten honoriert werden. Sicherlich ein verdienter Sieger.

Platz 2 mit 10.000 Euro Preisgeld ging an das Team „High Five“ für deren Idee und Umsetzung einer digitalen Versicherungsberatung per Sprachsteuerung. Sprachassistenten wie Alexa und Siri sind also wohl weiter im Kommen.

Den dritten Platz mit 5.000 Euro Preisgeld erzielte die Idee vom Team „ControlExpert“. Eine integrierte vernetzte Fahrzeugsensorik erfasst Unfallschäden mittels vorhandenem Erschütterungssensor direkt im Fahrzeug, analysiert automatisch die Schadenshöhe und sendet die Daten direkt an Versicherer und Werkstattpartner (wir berichteten).

Open Data – Datenschätze heben und ausnutzen

Im Bereich Open Data basieren viele Ideen auf Social-Media-Analysen. Es geht nicht mehr nur um Big Data und die Ausnutzung des internen Datenbestandes von Versicherungen. Jetzt kommen offen verfügbare Daten aus sozialen Netzwerken zur Analyse hinzu.

Das Siegerteam „Round Pancakes“ zeigte eine Idee, die Kundenbedürfnisse direkt aus deren Social-Media-Profilen analysiert. Damit soll der Vertriebspartner viel besser erfahren, welche Versicherungsleistungen für den Kunden relevant sein sollten.

Auf dem zweiten Platz nutzt das Team „DataViz“ die Informationen aus sozialen Netzwerken einer gewissen Stichprobe, um aus diesen Daten und Risikoprofilen ein Gesamtrisikoprofil für die Gemeinschaft der Versicherten abzuleiten.

Das „TeamPietro“ errang den dritten Platz ebenfalls mit Social-Media-Analysen, wo basierend auf Kundenbedürfnissen besondere Versicherungslösungen und -dienstleistungen angeboten werden.pp

 
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https://www.it-finanzmagazin.de/?p=58459
 
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