STUDIEN & UMFRAGEN5. Oktober 2021

Credi2-Studie: 6 von 10 Kunden wünschen sich mehr Flexibilität an der Ladenkasse

Credi2

Jetzt kaufen, später zahlen: 60 Prozent der Verbraucher vermissen beim Einkaufsbummel flexible Finanzierungsangebote wie „Buy now, pay later“ (BNPL), zeige die Studie Konsumentenfinanzierung neu gedacht des FinTechs Credi2.

Neben verschiedenen Bezahlarten möchte laut der Umfrage zudem ein Drittel der Kunden beim Handel vor Ort auch die Möglichkeit haben, Zusatzleistungen zum Produkt zu buchen. Besonders hoch im Kurs stünden Reparatur- und Wartungsservices sowie Abo-Modelle. Neue Angebote, mit denen lokale Geschäfte im Wettstreit mit dem boomenden Online-Handel wieder punkten könnten, nachdem das Ladensterben durch die Pandemie noch weiter beschleunigt wurde.

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Zahlen in Raten, passend zum eigenen finanziellen Budget, würden vor allem die Jüngeren nachfragen. So können sich 57 Prozent der unter 35-Jährigen vorstellen, BNPL-Angebote auch an der Ladenkasse zu nutzen.

Vorteil von „Buy now, pay later“ ist, dass Kunden ihre Zahlung wie bei klassischen Kreditkarten in Raten über einen längeren Zeitraum auslegen können. Im Idealfall fallen keine Zinsen an (mehr hier).

Finanzierungslösungen bislang nur auf Nachfrage

In Online-Shops, in denen Finanzierungslösungen bequem während des Bezahlvorgangs angeboten werden, würden Käufer spontan auch zu teureren Waren greifen. In der Studie gaben zwei Drittel der Befragten an, dass solche Lösungen im Laden selten vorzufinden sind. Der Credi2 CEO erklärt, die Mehrzahl mache die Erfahrung, dass Ratenzahlung nur auf aktive Nachfrage angeboten wird und es an einer Auswahl unterschiedlicher Modelle mangele.

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Die Händler müssen umdenken und den Kunden einen Grund geben, in die Innenstädte zu kommen. Neben einem angenehmen Einkaufserlebnis wünschen Kunden heute auch eine Auswahl an verschiedenen Bezahlmethoden, egal, ob sie online oder vor Ort einkaufen. Vor allem wollen sie mehr Flexibilität beim Bezahlen.“

Daniel Strieder, CEO und Mitbegründer von Credi2

Finanzierungslösungen für teure Produkte würden Kunden zudem mit dem Wunsch nach einer langen Nutzungsmöglichkeit und entsprechenden Zusatzservices verbinden. 65 Prozent der Befragten würden gleich einen Reparaturservice mitbuchen und mehr als die Hälfte eine Versicherung abschließen, um sich gegen einen möglichen Verlust abzusichern.

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Die Studie zeige auch, dass neben Finanzierungslösungen vor allem junge Kunden heute auch Abo-Modelle bevorzugen, die es gewährleisten, dass sie stets auf dem neuesten Stand der Technik bleiben. So gaben 60 Prozent der unter 35-Jährigen in der Studie an, dass sie im Geschäft einen entsprechenden Service buchen würden, um ihr Produkt regelmäßig gegen ein Nachfolgemodell tauschen zu können.

Für die Studie befragte das FinTech Credi2 repräsentativ 1.000 Deutsche und Österreicher. Die vollständige Studie können sie hier herunterladen.ft

 
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