STUDIEN & UMFRAGEN24. Mai 2018

Studie von ti&m: Online-Banking, Bezahldienste und mobiles Bezahlen beliebt

ti&m

Die Schweizer sind Spitzenreiter beim Online-Banking, die Deutschen bei Online-Bezahldiensten, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von ti&m zur Nutzung von Anwendungen und Dienstleistungen für Banking und Payment. Bei jüngeren Leute nutzt bereits rund jeder Zweite mobiles Banking und mobiles Bezahlen. Vor allem Online-Banking stellt eine große Vereinfachung dar. Bei Online-Bezahldiensten und Kryptowährungen besteht noch Handlungsbedarf bei der Umsetzung.

Im Auftrag des Schweizer Unternehmens ti&m befragte das Meinungsforschungsinstitut GfK im Oktober 2017 rund 1.000 Menschen in Deutschland und 500 in der Schweiz im Alter von 15 bis 74 Jahren. Neben der Nutzung der Angebote war auch auf einer Skala von 0 bis 5 Punkten gefragt, wie stark diese digitalen Angebote den Alltag vereinfachen.

Aus der Studie geht hervor: 91 Prozent der Schweizer nutzen Online-Banking, in Deutschlands sind das bisher erst 81 Prozent. Bei den Online-Bezahldiensten liegen die Deutschen mit 80 Prozent vor den Schweizern mit etwa 73 Prozent. Gerade auch in der ältesten Gruppe, den 50 bis 74-Jährigen, sind die Online-Angebote im Banking und Payment Bereich beliebt. So nutzen etwa 88 Prozent der Schweizer aus dieser Altersgruppe Online-Banking, in Deutschland sind es 75 Prozent. Online-Banking vereinfacht ihren Alltag sehr. 4,5 von 5 Punkten vergaben sowohl die Deutschen als auch die Schweizer der 50 bis 74-Jährigen dem Online-Banking.

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Die Studie hat gezeigt, dass es sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz weiterhin Handlungsbedarf in Sachen Digitalisierung und Customer Experience gibt. Die Akzeptanz ist da, auch in älteren Zielgruppen. Der innovative Einsatz neuer Technologien vereinfacht jedermanns Leben. Allerdings können nur die benutzerfreundlichen Umsetzungen wirklich herausstechen – und genau an diesem Punkt setzen wir an.“

Markus Nigg, COO von ti&m

Junge Menschen zahlen häufiger digital und mobil

Online-Bezahldienste nutzen im Vergleich mehr Deutsche (80 Prozent) als Schweizer (73 Prozent), wie die Studie zeigt. In beiden Ländern liegt jeweils die junge Generation vorne: 83 Prozent der deutschen 15 bis 29-Jährigen nutzen Online-Bezahldienste wie PayPal oder Amazon Pay, in der Schweiz sind es 80 Prozent dieser Altersgruppe. Aber auch mehr als jeder Zweite aus der Gruppe 50+ nutzt diese Angebote, egal ob in Deutschland oder der Schweiz. Einig sind sich Deutsche und Schweizer zudem darin, dass bei der Umsetzung der Online-Bezahldienste Handlungsbedarf besteht. Diese wird von beiden Seiten auf einer Skala von 0 bis 5 lediglich mit 3,6 Punkten bewertet.

Im Bereich Mobiles Bezahlen liegen Schweizer (31 Prozent) und Deutsche (30 Prozent) etwa gleichauf. Ähnlich sieht es beim Mobile-Banking aus: Hier liegen die deutschen Befragten (38 Prozent bei der Nutzung knapp vor den Schweizern (37 Prozent). Sowohl Deutsche als auch Schweizer bewerteten das Mobile-Banking mit 4,0 von 5 Punkten als hilfreich für den Alltag. Nur bei der Umsetzung des Angebots sind die Deutschen unzufriedener: Hier vergeben sie 3,9, die Schweizer hingegen 4,5 Punkte.

Die 15 bis 29-Jährigen nutzen sowohl mobiles Bezahlen als auch Mobile-Banking am meisten: In der Schweiz nutzen 54 Prozent dieser Altersgruppe Mobile Banking, 41 Prozent nutzen mobiles Bezahlen. In Deutschland sind es sogar 61 Prozent der 15 bis 29-Jährigen beim Mobile-Banking und 49 Prozent bezahlen mobil. Interessant ist, dass in der Schweiz mehr Menschen (28 Prozent) der Generation 50+ die mobilen Services nutzen als in Deutschland (14 Prozent).

Xing

Die Notwendigkeit der Digitalisierung ist inzwischen in den Köpfen der Entscheider angekommen – bei der Umsetzung muss jetzt noch darauf geachtet werden, Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt zu rücken. Wir brauchen digitale Nutzererlebnisse, die nicht nur funktionieren, sondern auch Spaß machen und auf die Bedürfnisse der Endverbraucher zugeschnitten sind. Dabei sollten vor allem orts- und zeitunabhängige Interaktionen in Echtzeit sowie personalisierte Feedbacks im Fokus stehen.“

Marco Berg, Managing Director Frankfurt am Main von ti&m

Kryptowährungen sind noch nicht im Alltag angekommen

In beiden Ländern bilden Personal Finance Management und Kryptowährungen das Schlusslicht, sowohl in der Nutzung als auch in der Vereinfachung für den Alltag: Die Schweizer nutzen häufiger eine Finanzassistenz (24 Prozent) als die Deutschen (21 Prozent), die Deutschen (13 Prozent) hingegen nutzen eher Kryptowährungen als die Schweizer (7 Prozent). Im Bezug auf die Vereinfachung im Alltag bekommt das Personal Finance Management 3,7 Punkte von den Deutschen, Kryptowährungen hingegen nur 3,4 Punkte. Die Schweizer vergeben an die Finanzassistenz 3,3 Punkte und an Kryptowährungen 3,0 Punkte.pp

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