KURZ NOTIERT19. Jul. 2016

Conversion-Killer 3D-Secure: Heidelpay übernimmt mit „Gesicherter Kreditkarte“ das Risiko

Thufir/bigstock.com
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Das Zahlungsinstitut Heidelpay (Heidelberger Payment) will auf der dmexco (Köln, 14. und 15.09.2016, Halle 6/ Stand D060) eine „Gesicherte Kreditkarte“ als neues Zahlungsmittel vorstellen. Letztendlich will Heidelpay damit den Conversion-Killer 3D-Secure abschaffen und geht dafür selber ins Risko, damit Onlinehändler trotzdem Ausfallsicherheit bekommen – selbst im Falle eines Chargebacks.

Die Online-Zahlungsart bietet E-Commerce-Betreibern eine größere Sicherheit als 3D-Secure, sagt Heidelpay, da Zahlungen sowohl per 3D-Secure, als auch über ein Duplicate Processing absichert seien. Ein weiterer Vorteil gegenüber 3D-Secure bestünde darin, dass Käufer nicht auf eine Drittanbieterseite weitergeleitet würden und kein Passwort eingeben müssten. Das dies die Conversion steigert, ist verständlich – gleichzeitig lagere der Onlinehändler aber auch das Risiko eines Zahlungsausfalls komplett an das Zahlungsinstitut aus, das sich im Hintergrund um das Chargeback-Management kümmert.

„Absolute Ausfallsicherheit“

Bei betrügerischen Transaktionen geht das Risiko eines Chargebacks zu Lasten des Händlers. Durch das 3D-Secure-Verfahrens wird die Haftung von den ausgebenden Banken übernommen. Das Problem: 3D-Secure gilt aufgrund der schlechten und oft komplizierten Umsetzung als Conversion-Killer und wird daher von vielen Händlern vermieden. Mit der Heidelpay-Variante könne der Händler das Problem elegant umgehen.

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