ANWENDUNG6. Oktober 2020

PPI.X dient sich als Digitalisierungs-Lab für Banken und Versicherungen an

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Festhalten an traditionellen – und möglicherweise altbackenen – Websites und Apps, oder Kooperation mit FinTechs und BigTechs, die innovative digitale Lösungen und Services ermöglichen? Mit einer dritten Alternative will PPI Banken und Versicherungen als Partner gewinnen: Das Collaboration-Lab PPI.X soll Finanzdienstleistern dabei helfen, selbst an die Spitze der Entwicklung zu rücken. Hier können sie gemeinsam mit PPI-Experten ihre eigene Digitalisierungsstrategie entwickeln und umsetzen.

Auf der einen Seite stehen Banken und Versicherungen unter hohem Transformationsdruck. FinTechs und BigTechs geben mit unkomplizierten, digitalen Lösungen den Innovationstakt vor und tragen dazu bei, dass sich die Ansprüche der Verbraucher ändern. Auf der anderen Seite sind sie in traditionellen Strukturen und Prozessen gefangen. Nicht selten bilden etablierte Legacy-Systeme einen Klotz am Bein, oder die Compliance-Anforderungen lasten die vorhandenen Ressourcen so weit aus, dass keine Kapazitäten verbleiben, um auf aktuelle Trends zu reagieren.

An dieser Stelle will PPI Instituten und Assekuranzen eine Alternative bieten, damit diese ihr Innovationspotenzial voll ausschöpfen und im Rahmen der voranschreitenden Digitalisierung ihre Services und Angebote gemäß den Kundenwünschen erneuern können. Das Hamburger Beratungs- und Softwarehaus hat dazu Fach- und IT-Expertise in seinem Collaboration-Lab PPI.X (Website) versammelt und in Innovationsclustern gebündelt.

Fünf Themenbereiche

Die Cross-Services von PPI.X vernetzen ab sofort das Know-how der einzelnen PPI-Geschäftsfelder und verbinden damit das Beste aus zwei Welten, so das Unternehmen. Die Arbeit des PPI.X ist in fünf Handlungsfeldern gebündelt:

  • Data & Analytics,
  • Testmanagement,
  • User Experience (UX),
  • Agile Strategy und Innovation sowie
  • Smart Solutions.

Das Digitalisierungs-Lab nimmt für sich in Anspruch, 36 Jahre Expertise im Banken- und Versicherungsmarkt mit modernsten Methoden der Anwendungsentwicklung zu kombinieren. Dazu hat das Beratungshaus unterschiedliche Kompetenzen versammelt. Diese umfassten „Fachberater, Softwareentwickler, agile Coaches, Design Thinker, Digital Nerds und UX-Freaks“, so die Selbstbeschreibung des PPI.X.

Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung zukunftsfähiger, praxistauglicher Lösungen für Finanzunternehmen innerhalb einer möglichst kurzen Time-to-Market. Im Zentrum steht dabei eine nutzer- beziehungsweise datenzentrierte Lösungsentwicklung, betont Sascha Däsler, Lead PPI.X. Das Digitalisierungs-Lab stelle Finanzdienstleistern die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. So könnten sie als „First Mover“ wieder vorne im Innovationswettlauf mitmischen.

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„Wir vermitteln unseren Kunden, wie eine visionäre, agile Ideen- und Entwicklungskultur funktioniert. Mit unserer Hilfe können sie im eigenen Haus ein effizientes Innovationsmanagement aufbauen.“

Dirk Weske, Vorstand Versicherungen der PPI AG

Praxistest inhouse absolviert

Als Beispiel für die enge Verknüpfung der fünf Handlungsfelder und die Innovationskraft einer integrierten, agilen Entwicklung nennt PPI die Erstellung der hauseigenen Echtzeit-Cyberrisikobewertung Cysmo. Diese habe sich inzwischen als Branchenstandard im Markt für Cyberpolicen etabliert und befinde sich mittlerweile international im Einsatz.

Das grundlegende Konzept stammt von PPI-Fachberatern für die Finanzbranche. Bei der Umsetzung wurden stringent agile Methoden verwendet. Ein ausführlicher UX-Review prüfte die Anwendung zudem konstant auf ihre Benutzerfreundlichkeit. Um dafür zu sorgen, dass die Software möglichst fehlerfrei arbeitet, ohne dass die Testphase zu viel Zeit frisst, wurden viele manuelle Tätigkeiten durch automatisierte Funktionsprüfungen ersetzt. Mit einem strikten Testmanagement, das auch die Auswahl der richtigen Tools sowie der korrekten Definition von Teststufen und -fällen umfasst, konnte PPI.X dazu beitragen, die Innovationszyklen kurz zu halten. Mit der Eröffnung des Collaboration-Lab stehen dessen Services nun interessierten Banken und Versicherungen zur Verfügung. hj

 
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