ANWENDUNG31. März 2021

Sparkasse will Bezahl-App zur Wallet weiterentwickeln

Besitzern von Android-Handys bietet die Sparkasse-Gruppe seit 2018 die eigene App „Mobiles Bezahlen“ an. Das aktuelle Update soll die Sicherheit erhöhen und die Bedienung vereinfachen. Und auch im Hintergrund hat sich viel getan: Neue Bezahlverfahren können nun einfacher integriert werden.

Sicherer, einfacher, und in Zukunft eine umfassende Mobile-Payment-Wallet? Die Bezahl-App der Sparkassen hat ein umfassendes Update bekommen. <Q>S-Payment
Sicherer, einfacher und in Zukunft eine umfassende Mobile-Payment-Wallet? Die Bezahl-App der Sparkassen hat ein Update bekommen. S-Payment

 

Einen wichtigen Schritt zu mehr Sicherheit hat die Sparkassen-Finanzgruppe in ihrer Android-App „Mobiles Bezahlen“ vollzogen. Denn mit dem neuen Update muss die App zur Bedienung nochmals gesondert entsperrt werden. Per PIN, Gesichtserkennung (Face-ID) oder mit dem Fingerabdruck kann der Nutzer den Zugang freischalten. Lizenz- und Nutzungsbedingungen sowie die Datenschutzerklärung wurden entsprechend angepasst und müssen nach dem Update bestätigt werden. Danach verlangt die App das Festlegen einer Zugangs-PIN oder die Wahl einer alternativen Entsperrmethode.

Kein Zusatzaufwand an der Kasse

Für den Bezahlvorgang mit digitalen Karten ändert sich dagegen nichts. Auch mit der neuen App-Version muss der Kunde wie gewohnt nur sein Smartphone entsperren und zum Bezahlen an das Kassenterminal halten. Das App-Update erfordert keine erneute Digitalisierung der hinterlegten Karten. Die bestehenden Daten werden nach dem Festlegen der App-PIN automatisch übertragen und können sofort genutzt werden.

Nach wie vor gibt es die Sparkassen-App „Mobiles Bezahlen“, die 2018 eingeführt wurde (zum ITFM-Praxistest) ausschließlich für Android-Handys. Über eine Million Installationen zählte die Sparkasse bisher, mehr als 800.000 Kunden setzen sie aktiv zum mobilen Bezahlen ein. Seit Anfang des Jahres 2019 wurden darüber knapp 18 Millionen Transaktionen durchgeführt, mit einem Gesamtumsatz von rund 470 Millionen Euro.

Bei iOS-basierenden Geräten von Apple setzt die Bank dagegen auf die Apple-eigene Wallet. Die Sparkassen-Finanzgruppe ist bislang die einzige Bank, die auch Girocards in die Apple-Wallet integriert.

Verbesserungen an der Oberfläche…

Auffällig ist die neue Bedienoberfläche. S-Payment, gemeinsam mit dem Partner Starfinanz verantwortlich für die Weiterentwicklung der App, hat nach eigenen Angaben ein komplett neues „Look-and-Feel“ entworfen, mit einem modernen, hellen und freundlichen Design. Zudem sei es bedienerfreundlicher. Neue Elemente wie Illustrationen, Animationen, kurze Anleitungen und Erläuterungen bieten dem Nutzer zusätzliche Unterstützung bei den jeweiligen Funktionen und sollen so die „User Experience“ optimieren.

… und unter der Haube

Neben diesen Äußerlichkeiten hat sich auch im Innenleben der App einiges verändert. So wurde die technische Grundlage geschaffen, künftig neben digitalen Karten auch weitere Bezahlverfahren schnell und einfach zu integrieren.

<q>S-Payment
S-Payment

„Die App ‚Mobiles Bezahlen‘ wird von den Sparkassen-Kunden sehr gut angenommen. Mit dem Update baut die Sparkassen-Finanzgruppe auf diesem Erfolg auf und schafft die technische Grundlage für die Integration weiterer Anwendungen. Ziel ist es, die App sukzessive zu einer Mobile-Payment-Wallet auszubauen.“

Erik Meierhoff, Geschäftsführer der S-Payment

Darüber hinaus plant S-Payment, die App auch um zahlungsnahe Services zu erweitern. Mehrwertprogramme, Ratenkredite und die Kontaktlos-Nutzung von Geldautomaten stehen auf der To-Do-List für künftige Erweiterungen. hj

 
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/119169 
 
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (8 Stimmen, Durchschnitt: 4,63 von maximal 5)
Loading...

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CO2-Fußabdruck – in iOS-App der Deutschen Bank

Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde – das haben auch Banken erkannt, die nun nicht ausschließlich darauf setzen: Kunden bei der  Deutschen Bank können nun...

Schließen