ANWENDUNG24. März 2021

ADAC Finanzdienste: Junge Zielgruppe im Visier der neuen Prepaid-Visa-Payment-App

ADAC Pay App
ADAC Finanzdienste

21 Millionen ADAC-Mitglieder – das ist eine Marktmacht, die Visa nun gänzlich für sich gewinnen will: Die neue Payment-App soll Bezahlvorgänge per Smartphone und Smartwatch ermöglichen. Die ADAC-Finanzdienste-App mit der virtuellen Visa-Karte (Prepaid) sei gemeinsam mit der Berliner Sparkasse, der Landesbank Berlin und der SIA in Mailand entwickelt worden.

Immer mehr Konsumenten setzen beim kontaktlosen Bezahlen ihr Smartphone oder eine Smartwatch ein – ein Trend, der sich durch die Corona-Pandemie derzeit noch beschleunigt. Mit ADAC Pay schaffen wir für unsere Mitglieder einen digitalen Ersatz für ihre Brieftasche.“

Jörg Helten, Vorstand für Finanzen und Dienstleistungen bei der ADAC SE

Die neue Bezahl-App steht in zwei verschiedenen Produktvarianten zur Verfügung:
ADAC Pay Basis und eine knapp 12€-„Premium“-Version.

ADAC Pay Basis ist kostenfrei und mit vereinfachter Registrierung nutzbar. Nach dem Aufladen der Karte mit bis zu 100 Euro können Mitglieder dann bei Visa-Akzeptanzstellen in Deutschland bezahlen oder in Apps bezahlen. Über ein Co-Badging verfügt die Karte nicht.

Mit dieser Version will ADAC Finanzdienste eine neue und jüngere Zielgruppe ansprechen, die bisher einen Bogen um klassische Kreditkarten machen.

Beim Onboarding der App in der Basisvariante sei keinerlei Legitimation oder Schufa notwendig. Geld-Abheben am Geldautomaten soll möglich sein – allerdings gibt es da noch einen Haken: Da es keine Karte ist, funktioniert es nur an GAAs mit NFC. Und die sind selten.

Knapp 12 € pro Jahr für die „Erweiterte Variante“

Die erweiterte Variante der ADAC Pay App bietet für 0,99 Euro im Monat neben unbegrenztem Auflade- bzw. Ausgabelimit auch die Möglichkeit zur weltweiten Bezahlung – auch in Fremdwährungen.

Eine Aufladung funktioniere innerhalb der App mit allen Kreditkarten – auch mit der ADAC Kreditkarte, die in Kooperation mit der Landesbank Berlin angeboten wird. So können Mitglieder sich mit ADAC Pay gegenseitig Geld über die P2P (Peer to Peer) Funktion zusenden oder verschiedene Mobilitätsangebote digital bezahlen.

Technisch bauen beide Produkte auf einer „Echten Kreditkarte“ mit einem 0,-€-Limit auf, damit zukünftig die Hilfeleistungen und Services in dem Produkt angeboten werden können. Die neue Bezahl-App sei jedoch aktuell nur ein MVP – künftig sollen aber Vorteile, Rabatte und Services des ADAC innerhalb der App erhalten sein, beispielsweise aus der „Vorteilswelt“. Mehrwertleistungen in Richtung einer Bank seien nicht geplant.

Die App setze biometrische Merkmale wie Fingerabdruck oder Verfahren zur Gesichtserkennung als zweiten Authentifizierungs-Faktor ein. Diese bereits marktüblichen Sicherheitsverfahren sollen die Akzeptanz beim digitalen Bezahlen erhöhen.

Die registrierte ADAC-App ersetzt auch den Mitgliederausweis und ist als Android– und iOS-Variante verfügbar.aj

 
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