ANWENDUNG31. Januar 2018

Berliner Sparkasse setzt Beta-Version des KI-Chatbot „fred knows“ ein; nun sei er allgemein verfügbar

KI-Chatbot
Der KI Chatbot im Einsatz bei der Berliner SparkasseSolvemate/Denys-Prykhodov/bigstock.com

Der KI-Chatbot „fred knows“ hatte eine zweijährige Betaphase, nun soll die Plattform für automatisierten Kundenservice Solvemate offiziell an den Start gehen. Das Berliner Startup hat einen virtuellen Berater entwickelt, der den Kundenservice für Unternehmen deutlich schneller, einfacher und kostengünstiger machen soll. Die Berliner Sparkasse gehört zu den Kunden.

Wer sich an den Kundenservice eines Unternehmens wendet, ist in der Regel auf der Suche nach einer einfachen Lösung ohne lange Wartezeit. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz stelle der nun vorgestellte virtuelle Berater im Schnitt innerhalb von zwölf Sekunden eine Lösung für Kundenanliegen bereit.

Unsere Kunden möchten schnelle und einfache Antworten auf ihre Fragen – rund um die Uhr und ohne Wartezeit. Konventioneller Kundenservice kann das nicht immer leisten. Mit Solvemate können wir einfache Kundenanfragen in Sekunden lösen – das erhöht unsere Kundenzufriedenheit deutlich.”

Daniela Gommert, Innovationsmanager Berliner Sparkasse

Solvemate

Solvemate sei durch den Einsatz von Multiple-Choice-Fragen im Vergleich zu anderen Chatbots nicht nur viel schneller, sondern löse mit über 75 Prozent auch deutlich mehr Kundenanfragen fallabschließend.

Solvemate basiere auf einem eigens entwickelten Machine-Learning-Algorithmus. Teil der Software sei ein Widget, welches mit wenigen Zeilen JavaScript auf der Webseite des Kunden eingebunden werden kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich über die API direkt auf den Service zu verbinden. Das Tool ließe sich ohne großen technischen Aufwand in die Webseite oder App jedes Unternehmens integrieren und lerne mit jeder gestellten Frage dazu.

Aktuell sei ein Großteil der Solvemate-Kunden aus der Finanzwirtschaft, daher gebe es speziell für diese Branche spezielle Angebote wie beispielsweise branchenspezifische Templates, damit der virtuelle Agent schneller aufgesetzt werden kann. Der Preis richtet sich danach, wie viele Kundenanfragen der Chatbot erhält und wie umfangreich der Service durch den virtuellen Berater sein soll.

Solvemate

Das Feedback unserer Kunden zeigt uns, dass der Markt für einen Kundenservice, der auf künstlicher Intelligenz basiert, nicht nur vorhanden ist, sondern angesichts seiner zahlreichen Vorteile weiter stark wachsen wird. Mit dem erneuten Investment können wir unseren Service entsprechend der Kundenwünsche weiter ausbauen.“

Erik Pfannmöller, CEO Solvemate

 
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