FINTECH17. September 2020

Companybuilder Finconomy kauft sich mit 25,1% beim Taping-Anbieter MiFID-Recorder ein

RegTech MiFID-Recorder stellt die technische Lösung für aufsichtsrechtskonforme Aufzeichnung und Archivierung von Anlageberatungsgesprächen bereit
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Der FinTech/InsurTech-Companybuilder Finconomy kauft sich bei MiFID-Recorder ein – einem auf Taping spezialisierten Anbieter. Damit wolle man im Segment Wealth- und Assetmanagement die Möglichkeiten bei hybrid einsetzbaren Beratungslösungen massiv erweitern.

Das RegTech MiFID-Recorder (Website) stellt die technische Lösung für aufsichtsrechtskonforme Aufzeichnung und Archivierung von Anlageberatungsgesprächen bereit. Vor wenigen Monaten kam auch eine Aufzeichnungssoftware für Video-Konferenzen dazu. Hintergrund: Schon seit Anfang 2018 fordert der Gesetzgeber über die MiFID2 bzw. mit der FinVerm-Neu (August) die verpflichtende Aufzeichnung von Telefongesprächen.

Reinhald Tahedl, CEO Finconomy
Finconomy

Voll integrierte, digitale Lösungen entlang des Beratungsprozesses werden nicht nur ob regulatorischer Vorgaben zunehmend alternativlos. Mit der Beteiligung an der MiFID-Recorder stärken wir unsere Lösungen, die Endkunden und Berater digital in den Beratungs- und Vermögensverwaltungsprozess einbinden.“  

Reinhard Tahedl, CEO Finconomy

Nachdem nun auch die Corona-Pandemie zu einem massiven Push der digitalen Kommunikation geführt hat, hat sich Finconomy (Website) zu der Beteiligung entschlossen. Man wolle die Lösung tief in das Ökosystem des Unternehmens integrieren – daher die Beteiligung. Vor allem sollen die MiFID-Recorder-Lösungen (sowohl Taping- als auch Videokonferenzlösungen) in den Bereich „Digital Advisory“ von „fundsaccess“ und „WeAdvise“ eingesetzt werden.

Derzeit setzen Swiss Life Select, Bonnfinanz, Fonds Finanz, Jung, DMS & Cie sowie Fondsnet die cloudbasierten Angebote ein.aj

 
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