FUSION20. Okt. 2014

Fiducia & GAD IT AG: Aus bank21 und agree wird agree21

GAD eG
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Die Aufsichtsräte der Fiducia IT AG und der GAD eG haben sich einstimmig für den Zusammenschluss der beiden genossenschaftlichen Rechenzentralen ausgesprochen. In ihren Sitzungen am 30.9. und 1.10. stimmten die jeweiligen Gremien der in den vergangenen Monaten durch die Vorstände erarbeiteten Zusammenschlussvereinbarung und dem Entwurf des Verschmelzungsvertrages einstimmig zu.

Eine endgültige Entscheidung für den Zusammenschluss zum 1.1.2015 werden die Mitglieder und Kunden auf den Eigentümerversammlungen im November und Dezember dieses Jahres treffen. Vorstandsvorsitzender des neuen Unternehmens wird Klaus-Peter Bruns (derzeit Vorstandsvorsitzender der Fiducia IT AG), sein Stellvertreter Claus-Dieter Toben (derzeit Vorstandsvorsitzender der GAD eG).

Das neue Unternehmen erhält die Rechtsform der AG und soll den neuen Namen „Fiducia & GAD IT AG“ bekommen. Mit diesem Namen setzen die beiden Unternehmen auf im relevanten Markt etablierte Firmennamen und unterstreichen gleichzeitig die Bedeutung der bisher selbständig und erfolgreich operierenden Unternehmen.

Das Fiducia Rechenzentrum in Rheinstetten: Hier verarbeitet und speichert die Fiducia Daten im Auftrag ihrer Kunden.Fiducia IT AG
Das Fiducia Rechenzentrum in Rheinstetten: Hier verarbeitet und speichert die Fiducia Daten im Auftrag ihrer Kunden.Fiducia IT AG

Aus bank21 und agree wird agree21

Ähnliches gilt auch für das zukünftige Bankverfahren, das agree21 heißen und dessen Namen sich aus agree und bank21 zusammensetzt. agree ist das Verfahren, auf das migriert wird. Das hat vor allem betriebswirtschaftliche Gründe. So ist die Zahl der zu migrierenden Banken niedriger als bei einem gemeinsamen IT-Verfahren bank21.
Das neue Bankenverfahren wird um Assets von bank21 angereichert. Kunden der „Fiducia & GAD IT AG“ mit rund 5.000 Mitarbeitern werden alle 1.170 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland, die Zentralinstitute der genossenschaftlichen Finanzgruppe sowie Privat- und Spezialbanken sein.

Das neue Unternehmen wird mit seinen Produkten die genossenschaftliche FinanzGruppe weiter stärken sowie externe Finanzdienstleister und Privatbanken mit ausgewählten Leistungen bedienen und will so das Auftragsvolumen und die wirtschaftliche Leistung weiter steigern. Für diese ambitionierten Ziele ist auch das neue Unternehmen auf das Know-how seiner Mitarbeiter angewiesen. Aus diesem Grund haben sich die Vertreter der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite bereits auf eine Gesamtbetriebsvereinbarung verständigt, die sowohl den Erhalt der Arbeitsplätze als auch der Standorte bis Ende 2019 garantiert. Damit sind bis zu diesem Zeitpunkt auch betriebsbedingte Beendigungskündigungen ausgeschlossen. Darüber hinaus wurde der Belegschaft durch die Vereinbarung eines Interessenausgleichs beziehungsweise Sozialplans weitere Sicherheit gegeben.

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